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Berliner Rede zur Poesie 2017 - "Wo die Exekutive ihre Finger einzieht?"

Sonntag, 25. Juni 2017

Der schottische Schriftsteller John Burnside 2015 in Köln (dpa / picture alliance / Horst Galuschka)Der schottische Erzähler und Lyriker John Burnside hält im Rahmen des vom "Haus für Poesie" veranstalteten Poesie-Festivals die "Berliner Rede zur Poesie 2017".

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Schriftstellerinnen und Schriftsteller ohne Ort - Woanders leben, anders schreiben?

Sonntag, 18. Juni 2017

Garten  (imago/ecomedia/robert fishman)Die meisten Menschen haben in ihrem Leben mehr als einmal ihren Wohnort auf Dauer verlassen. Die einen freiwillig, die anderen nicht. Was bedeutet es für Schriftsteller, ins Ausland zu ziehen und einen Ort hinter sich zu lassen?

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Von Droschkenmördern und Hippies - Geschichten aus Melbourne

Sonntag, 11. Juni 2017

Melbourne, Australien (imago/robertharding)Vor 150 Jahren erbauten Gold-Barone Melbourne als viktorianische Vorzeigemetropole. Die Goldadern sind längst versiegt, aber Parlament, Rathaus und die größte Bibliothek des Kontinents zeugen noch immer von Stolz und Bürgersinn der Erbauer.

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Die Algon-Queen - Auf den Spuren der legendären Dorothy Parker

Sonntag, 4. Juni 2017

Dorothy Parker, geborene Rothschild (1893-1967). Undatierte Aufnahme.   (imago)"Noch ein Martini, und ich lieg unterm Gastgeber." Das sagte Dorothy Parker, einst die schlagfertigste und eleganteste Dame von New York. Kaum zu glauben, dass der für seine spitze Zunge gefürchtete Star nun schon 50 Jahre tot sein soll.

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Lesung im Jahr 1952 - Die Wahrheit über Paul Celans Auftritt bei der Gruppe 47

Sonntag, 21. Mai 2017

Paul Celan, deutschsprachiger Lyriker rumänischer Herkunft, geboren am 23.11.1920 in Tschernowzy, gestorben am 20.4.1970 in Paris. Celan zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikern. (picture alliance / dpa)Paul Celan wurde in der Gruppe 47 abgelehnt? Die Literatenvereinigung war antisemitisch? Zieht man die vorhandenen Quellen und Materialien heran, dann stellt sich heraus, dass diese Darstellung nicht haltbar ist. Eine Legendenzerstörung.

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Das Wetter in der Literatur - "Wollte Gott, ich wäre ein Platzregen!"

Sonntag, 14. Mai 2017

Platzregen (imago)Seit jeher gibt es in der Literatur eine leidenschaftliche Beziehung zwischen ihren Helden und meteorologischen Erscheinungen. Sie begleiten oder bestimmen das Schicksal der Protagonisten besonders in Märchen, in Krimis und in den Romanen des 19. Jahrhunderts.

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Auf Punkt und Komma - Schnittmengen von Literatur und Mathematik

Sonntag, 7. Mai 2017

Abakus und Feder auf einer Schulbank in der alten Schule, der Ort Ribbeck wurde durch das Gedicht vom Birnbaum von Fontane bekannt.  (imago)"Zählen" und "Erzählen" - Rechnen und Schreiben - haben mehr gemeinsam als die Schulweisheit sich mitunter träumen lässt. Verbunden sind die Rechen- und die Dichtkunst durch ein besonderes Spannungsverhältnis von Ordnung, Imagination und Wahrscheinlichkeit.

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Literaturzeitschriften lesen - Probebühnen für Texte aller Art

Sonntag, 30. April 2017

Herausgeber Thomas Geiger, Schriftstellerin Sabine Scholl und Moderator Jörg Plath. (Deutschlandradio / Manuel Czauderna)Von "Akzente" bis "Wespennest" reicht die Szene der Literaturzeitschriften: Die Schriftstellerin Sabine Scholl und Thomas Geiger, Herausgeber der "Sprache im technischen Zeitalter", lesen mit Jörg Plath ausgewählte Texte - und präsentieren ihre Favoriten.

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Steffen Popp, Christine Lavant, Peter Rühmkorf - Neue Lyrik im Gespräch

Sonntag, 23. April 2017

Der Schriftsteller Steffen Popp (picture alliance / Markus Scholz/dpa)Die Veranstaltung "Lyrik lesen - Gedichte im Gespräch" ist eine Kooperation des Deutschen Literaturarchivs Marbach mit Deutschlandradio Kultur. In der Gesprächsrunde am 5. April ging es um Neuerscheinungen von Steffen Popp, Christine Lavant und Peter Rühmkorf.

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Jugoslawischer Schriftsteller Ivo Andrić - Chronist des Hasses, Hüter der Vielfalt

Sonntag, 16. April 2017

Der jugoslawische Schriftsteller und Essayist Ivo Andric. Er wurde am 9. Oktober 1892 in Dolac bei Travnik geboren und starb am 13. März 1975 in Belgrad. Seine wichtigsten Werke sind "Die Brücke über die Drina", "Das Fräulein" und "Wesire und Konsuln". 1961 wurde Andric mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. (picture alliance / dpa )Hierzulande gilt der jugoslawische Schriftsteller Ivo Andrić als Klassiker, dessen Werke uns die Geschichte und Konflikte des ehemaligen Jugoslawiens näher bringen. Doch auf dem Balkan ist der Literaturnobelpreisträger von 1961 eine umstrittene Figur.

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Über den Schriftsteller Johannes Bobrowski - Der sarmatische Traum

Sonntag, 9. April 2017

Blick über die Landschaft am ehemaligen Friedrichsgraben, heute Polesskij Kanal, bei Polessk, früher Labiau, am 02.09.2002. Pollesk liegt heute im zu Russland gehörenden Kaliningrader Gebiet - im früheren Ostpreußen. (picture alliance / dpa / Tom Schultze / Transit)Anfang der 60er-Jahre pilgerten junge Wilde aus der Gruppe 47 zu Johannes Bobrowski - vor 100 Jahren geboren - in die DDR. Die Heimatregion Bobrowskis - vom früheren Ostpreußen bis zum Baltikum - war für den Schriftsteller ein Sehnsuchtsraum, für den er das alte Wort Sarmatien benutzte.

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Kongolesischer Schriftsteller Alain Mabanckou - Über afrikanische Literatur: "Lettres noires" lesen

Sonntag, 2. April 2017

Der Schriftsteller Alain Mabanckou (Archivfoto von 2006) (dpa / picture-alliance / Abaca Bisson Bernard)Alain Mabanckou ist einer der gewitztesten Schriftsteller Afrikas. Am angesehenen Pariser Collège de France hielt er seine Antrittsvorlesung über afrikanische Literatur. Seine Thesen stellte er in der Berliner Akademie der Künste vor.

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Zsuzsa Bánk: "Schlafen werden wir später" - Lebensgier und Todesangst

Samstag, 25. März 2017

Zsusza Bánk im Gespräch beim "Bücherfrühling" von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Stefan Fischer)Zsusza Bánks Roman "Schlafen werden wir später" besteht aus langen E-Mails, die zwei Freundinnen über Jahre austauschen. Es sei ein Buch über den Willen, nichts zu versäumen und deshalb unbedingt wach zu bleiben, sagte die Frankfurter Autorin beim "Bücherfrühling".

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Olga Grjasnowa: "Gott ist nicht schüchtern" - Vom Irrsinn und von Grenzen

Samstag, 25. März 2017

Olga Grjasnowa zu Gast beim "Bücherfrühling" von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Stefan Fischer)Für wen gilt Reisefreiheit, für wen nicht? Wer hat die Macht, Grenzen unüberwindbar zu machen? Das ergründet Olga Grjasnowa in dem Roman "Gott ist nicht schüchtern", der fliehenden Syrern auf dem Weg nach Europa folgt. Sie glaubt: "Wir wissen nie, welche Verzweiflung dahinter steckt."

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Kathy Zarnegin: "Chaya" - Weigerung, eine Exotin zu sein

Samstag, 25. März 2017

Kathy Zarnegin zu Gast beim "Bücherfrühling" von Deutschlandradio Kultur bei der Leipziger Buchmesse 2017 (Deutschlandradio / Stefan Fischer)Wie entfernt man sich möglichst weit von den Werten und Prägungen der Familie? Wie wird man Schriftstellerin in neuer Umgebung und einer anderen Sprache? Kathy Zarnegins Romandebüt "Chaya" steckt voller bissiger Beobachtungen, radikaler Argumente und Ambivalenzen.

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Feridun Zaimoglu: "Evangelio" - In Luthers Bibel bebt die Welt

Samstag, 25. März 2017

Feridun Zaimoglu zu Gast in der Sendung "Bücherfrühling" auf der Leipziger Buchmesse  (Deutschlandradio / Stefan Fischer )Mit klingender Sprache, erstaunlichem Kenntnisreichtum und dramatischer Zuspitzung erzählt Feridun Zaimoglu von einem großen Deutschen und einer Zeit im Umbruch – von Martin Luther und dem Spätmittelalter.

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Lukas Bärfuss: "Hagard" - So unzuverlässig wie ein Wildfang

Samstag, 25. März 2017

Lukas Bärfuss zu Gast beim "Bücherfrühling" von Deutschlandradio Kultur (Deutschlandradio / Stefan Fischer )Das Motiv des Verschwindens ist zentral in dem Roman "Hagard" von Lukas Bärfuss. Der Schweizer meint: "Es gibt in unserer Zeit ein fast unterschwelliges Gefühl, dass von uns und unserer Generation und unserer Kultur eigentlich nicht viel bleiben wird."

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Kerstin Preiwuß: "Nach Onkalo" - Verlorene Seelen in einer abgewickelten Provinz

Samstag, 25. März 2017

Kerstin Preiwuß zu Gast bei Deutschlandradio Kultur auf der Buchmesse in Leipzig (Foto: Deutschlandradio / Stefan Fischer )Wenn eine Lyrikerin einen Roman schreibt, wird sie vermutlich der Sprache eine Art Eigenleben zugestehen. Das jedenfalls macht die Autorin Kerstin Preiwuß in "Nach Onkalo". In dem Buch gibt sie einem 40-jährigen Mann, der ein "einfaches Gemüt" und ohne rechtes Ziel ist, eine Stimme.

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Chris Kraus: "Das kalte Blut" - Verbrechen und Täuschung

Samstag, 25. März 2017

Chris Kraus liest aus "Das kalte Blut" auf der Deutschlandradio-Bühne  (Deutschlandradio / Stefan Fischer )In dem Roman "Das kalte Blut" erzählt Chris Kraus von der Verstrickung seines Großvaters in die Mordtaten der SS in Osteuropa – und warum dieser Mann in der BRD als Geheimdienstler arbeiten durfte. Kraus war fasziniert von der Frage: "Wie konnte er seine Familie so täuschen?"

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Henriette Vásárhelyi: "Seit ich fort bin" - Heimat ist der Blick in den Rückspiegel

Samstag, 25. März 2017

Henriette Vásárhelyi liest aus ihrem Buch "Seit ich fort bin" in der Sendung Bücherfrühling (Deutschlandradio / Stefan Fischer)In "Seit ich fort bin" von Henriette Vásárhelyi führen schmerzhafte Erinnerungen ein Eigenleben. Sie werden geweckt, als die Protagonistin zu den Eltern fährt, um die Hochzeit ihres Bruders mit einer Rumänin zu feiern.

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Nico Bleutge: "nachts leuchten die schiffe" - Das Meer ist eine Autobahn

Samstag, 25. März 2017

Nico Bleutge zu Gast beim "Bücherfrühling", rechts lauscht Barbara Wahlster seiner Rezitation.Für das schwankende Element im "Dazwischen", das Verbindung herstellt und Ferne evoziert, für Meer- und Moorlandschaften, für Naturphänomene überhaupt, hat der Lyriker Nico Bleutge eine besondere Affinität.

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Bücherfrühling 2017 in Leipzig - Neun Bücher, neun Lesungen, neun Gespräche

Samstag, 25. März 2017

Am Stand von Deutschlandradio Kultur auf der Leipziger Buchmesse (Deutschlandradio / Sven Crefeld)Im "Bücherfrühling" auf der Leipziger Buchmesse sprechen wir drei Stunden über neue Romane und Gedichte – die gesamte Sendung zum Nachhören und ausführliche Informationen zu allen vorgestellten Büchern gibt es hier.

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Die Zauberstadt im Meer - Venedig in der Literatur

Sonntag, 19. März 2017

Häuser und ein kleiner Kanal mit Booten im jüdischen Viertel nahe dem Platz Campo de Gheto Novo in Venedig (picture alliance / dpa / Andreas Engelhardt)Die Republik Venedig, ältester Staat Europas und Bindeglied zwischen Orient und Okzident, war seit jeher Schauplatz für Geschichten, Gedichte und Essays.

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Preis der Leipziger Buchmesse - Wer gewinnt in der Kategorie Bestes Sachbuch?

Sonntag, 12. März 2017

Die Preisträger des Preises der Leipziger Buchmesse im Jahr 2016: der Autor Jürgen Goldstein (Sachbuch), die Autorin Brigitte Döbert (Übersetzung) und der Schriftsteller Guntram Vesper (Belletristik) (picture alliance / dpa / Jan Wolas)Wer erhält den Preis der Leipziger Buchmesse für das beste Sachbuch? Fünf Bücher sind nominiert. Im Autorengespräch aus dem Roten Salon der Berliner Volksbühne stellen vier der fünf Nominierten ihre Werke selbst vor.

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Literatur der Ernüchterung - Vom produktiven Scheitern moderner Romanhelden

Sonntag, 5. März 2017

(picture alliance / dpa / Maximilian Schönherr)Der Mensch denkt und tut - doch die Welt bleibt meist, wie sie ist. Wie gehen Romanhelden mit ihrer Ernüchterung und Enttäuschung um?

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