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Eddie S. Glaude Jr.: "Begin Again" - Neu anfangen mit James Baldwin

Sonntag, 22. November 2020

Porträt des amerikanischen Autors und Dramatikers James Baldwin (1924 - 1987), der im April 1964 im ANTA Playhouse in New York, hinter der Bühne sitzt. (Getty Images /  Villon Films / Robert Elfstrom)Kaum einer hat den tiefverwurzelten Rassismus in den USA schonungsloser beschrieben als der Autor James Baldwin. Princeton-Professor Eddie S. Glaude Jr. hat nun eine beachtliche Studie über ihn geschrieben. So habe Baldwin sogar Trump vorausgeahnt.

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28. Open Mike 2020 - Kollekte für den literarischen Nachwuchs

Sonntag, 15. November 2020

Ein Mikrofon vor einem Vorhang (picture alliance/dpa-Zentralbild/Britta Pedersen)Der Open Mike, die wichtigste Bühne für den literarischen Nachwuchs, fand erstmals im Netz statt. Die Wettbewerbslesungen wurden gestreamt, die Party fiel aus, die Aufregung nicht. Zwei Tage im November mit Maske und zeitverzögertem Jubel.

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Vögel in der Literatur - Wo du mich küsst, weiß nur die Amsel

Sonntag, 8. November 2020

Illustration von fliegenden Vögeln. (unsplash / birmingham museums trust)Wer nicht wie sie zu fliegen vermag, muss eben vom Flug erzählen. Wer nicht wie sie zu singen vermag, kann doch den Gesang besingen. Und wer keine Federn hat, darf zu fremden Kielen greifen, zu ihren nämlich. Prosa und Poesie haben eine besondere Beziehung zu Vögeln.

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Das Erdbeben von Lissabon in literarischen Texten - Der unterirdische Wagen der Zerstörung und des Glücks

Sonntag, 1. November 2020

Der Turm von Belem in Lissabon (picture alliance / united archives)Am 1. November 1755 bebte in Lissabon die Erde. Die damals viertgrößte Stadt Europas wurde zum Ruinenfeld. Ein Tsunami zerstörte die Unterstadt und tötete zehntausende Menschen. Erschüttert wurden alle Sicherheiten, Überzeugungen - und der Glaube.

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Gustave Flauberts Ringen um den wahren Roman - Ein Teufelszeug, diese Prosa!

Sonntag, 25. Oktober 2020

Porträt des französischen Schriftstellers Gustave Flaubert (1821 - 1880).  (imago/imagebroker)Gustave Flaubert hätte heute viele Follower. Seine Wutausbrüche über die menschliche Dummheit in Briefen sind legendär und in ihrer Unflätigkeit unerreicht. Der Roman "Madame Bovary" aber musste unpersönlich erzählt werden. Was für eine Qual.

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Erfolgsmodell Literaturinstitut - Zwischen Handwerk und Genie

Sonntag, 18. Oktober 2020

Illustration von einem Mann, der an beiden Seiten seines Gesichts zwei Bücher lächelnd gegen sich drückt.   (imago stock&people/ Simon Ducroquet )Inspiration ist schön, macht aber viel Arbeit, hätte Karl Valentin das Studium an Schreibschulen zusammengefasst. An vielen Orten kann heute literarisches Schreiben erlernt werden, und die Kritik an der vermeintlichen „Institutsprosa“ ist fast verstummt.

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Neue Nazis in der Literatur - Wer von der Gegenwart erzählt, kommt an den Rechten nicht vorbei

Sonntag, 11. Oktober 2020

Eine Person hockt unter einer Lampe und liest ein Buch. (imago images/Westend61)Warum hat die Neue Rechte so viel Erfolg? Diese Frage beschäftigt auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Jenseits aktueller Aufregungen suchen sie in ihren Büchern nach neuen Perspektiven und komplexen Innenansichten.

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Texte von Sinti und Roma - Aufbruch aus dem Verborgenen

Sonntag, 4. Oktober 2020

Historische Fotografie der polnischen Roma-Lyrikerin Bronisława Wajs, bekannt als Papusza, auf einer Bühne.  (picture alliance / PAP / Zbigniew Staszyszyn )Literatur über "Zigeuner" gibt es zuhauf, viel mehr als über Sinti und Roma. Literatur von der größten ethnischen Minderheit Europas aber gibt es kaum. Erst seit dem Holocaust nimmt die Zahl ihrer Texte zu. Sinti und Roma schreiben zurück.

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Schreiben auf der Flucht, 1940 und heute - Transit Marseille

Sonntag, 27. September 2020

Schwarzweißporträt der Schriftstellerin Anna Seghers, die freundlich lacht. (picture-alliance / dpa / ADN_zentralbild)Marseille ist eine Stadt der Passage. 1940 flohen Menschen vor Hitler hierher, um Europa zu verlassen. Davon erzählt Anna Seghers' "Transit". Heute leben andere Flüchtlinge in Marseille. Wieder sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen.

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Demenz in der Literatur - Der Tag ist voller Risse und Löcher

Sonntag, 20. September 2020

Auf einer Anrichte sind verschiedene schwarzweiß Fotografien von einzelnen Menschen und Familien zu sehen.  (Imago Images / Photothek / Ute Grabowsky)Viele Menschen fürchten sich vor der Volkskrankheit Demenz. Die Literatur zeichnet jedoch ein überraschend vielschichtiges Bild des Leidens und legt den Gesunden nahe, ihr Verhalten zu überdenken.

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Das Denken dekolonisieren - Rassismus bei Immanuel Kant

Sonntag, 13. September 2020

Ausschnitt aus einer Schokoladenwerbung mit dem Philosophen Immanuel Kant. (imago images / Kollektion Kharbine-Tapabor)Wie sind die Rassismen im Werk Immanuel Kants einzuordnen? Der Philosoph der Aufklärung gilt als Vordenker universeller Menschenrechte. Doch über Schriften, in denen er von der Überlegenheit weißer Europäer spricht, ist der Streit wieder aufgeflammt.

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Bauern in der französischen Literatur - Ein Abgesang auf eine traditionelle Lebensform

Sonntag, 6. September 2020

Zwei Bauern unterhalten sich auf dem Viehmarkt in Brion in der Auvergne. Sie tragen beide Schiebermütze und bäuerliche Kleidung. (Picture Alliance / dpa / akg images / Yvan Travert)Die Bauern sterben aus. Glaubt man französischen Romanen, sind die Landwirte zwischen Elsass und Atlantik zum Untergang verurteilt. Sie reagieren mit archaischer Gewalt und schrecken auch vor Mord nicht zurück.

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Lyriksommer - Poetische Welten jenseits der Sprache

Sonntag, 30. August 2020

Collage mit unterschiedlichen Motiven vom Denken und Reden.  (imago/ Donna Grethen)Übersetzen ist eine einsame Tätigkeit? Beim VERSschmuggel eigentlich nicht: Da treffen deutsche Lyrikerinnen auf Kollegen, assistiert von einem „Sprachmittler“. Dieses Jahr allerdings digital. Das Virus verhindert die Geselligkeit.

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Lyriksommer - Literaturdokument von 1993 - Ein ganzes Jahrzehnt in einem Gedicht

Sonntag, 23. August 2020

Schwarzweißporträt von Karl Mickel, der mit ernster Miene und einer Zigarre in der Hand in die Kamera blickt. (imago/gezett)Ein oder zwei Gedichte repräsentieren ein ganzes Jahrzehnt: Es gibt sicher kleinmütigere Versuche, der Lyrik Aufmerksamkeit zu verschaffen. Karl Mickel, Adolf Endler und Stephan Hermlin versuchten es 1993 im DDR-Ambiente der Villa von Otto Grotewohl.

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Lyrik lesen - Auf einer Seite die ganze Welt

Sonntag, 16. August 2020

Eine historische Schreibmaschine in die ein weißes Blatt eingespannt ist. (Unsplash / Florian Klauer)Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker diskutieren mit einer Moderatorin über neue Lyrikbände - und merken bei der Planung: In der Coronakrise verschieben Verlage gern Gedichtbände.

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Die US-Dichterin Edna St. Vincent Millay - "Meine Kerze brennt an beiden Enden“

Sonntag, 9. August 2020

Historische Fotografie von Edna St. Vincent Millay hinter den Ästen eines blühenden Magnolienbaums, 1931 (Getty Images / Bettmann)Vor 100 Jahren war sie berühmt, Millionen kannten ihre Verse auswendig – vor 70 Jahren, als sie einsam starb, war sie vollkommen vergessen. Hochhäuser seien die eine Attraktion der USA, meinte Thomas Hardy, die andere heiße Edna St. Vincent Millay.

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Poesie und Fotografie - Die Gefährtin der Lyriker

Sonntag, 2. August 2020

Profilporträt von Walt Whitman, der einen Schmetterling hält. (Getty Images / Corbis / Library of Congress)Annette Droste-Hülshoff und Walt Whitman ließen sich gern ablichten. In ihrem Werk spielte das neue Medium aber keine Rolle. Erst später kamen sich die Künste näher. Heute nutzen manche Lyriker die Fotografie für eine Annäherung auf dem Weg zum Wort.

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Juri Andruchowytsch: "Die Lieblinge der Justiz" - Gerechtigkeit für schuldlose Banditen

Sonntag, 26. Juli 2020

Ein Porträt des ukrainischen Schriftstellers Juri Andruchowytsch (picture alliance / dpa / Arifoto UG)Schräge Vögel bevölkern die Bücher des Ukrainers Juri Andruchowytsch. Sein neuer Roman widmet sich kriminellen Machenschaften aus vier Jahrhunderten. Seine Helden: galizische Kanaillen, Verräter und Verbrecher. Ihr größtes Unglück: Ukrainer zu sein.

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Frauen in der Weimarer Republik - Gegen die Norm

Sonntag, 19. Juli 2020

Signierte Postkarte mit einem Foto von von Melli Beese (1886-1925) in einem Flugzeug sitzend mit dem Hinweis "Frl. Beese auf Rumpler-Taube" (picture alliance / Bernd Oertwig/SCHROEWIG)Zwei starke Frauen: Die erste Pilotin Deutschlands steckt hinter der Hauptfigur im Roman "Nelly B's Herz" von Aris Fioretos. Christina von Braun geht im Buch „Stille Post“ dem Leben ihrer Großmutter nach, die in der Weimarer Republik Karriere machte.

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Georg-Büchner-Preis für Elke Erb - "Das Gedicht ist, was es tut“

Sonntag, 12. Juli 2020

Porträt von Elke Erb, aufgenommen 2019 (picture alliance / SvenSimon)Elke Erb erhält in diesem Jahr den renommiertesten deutschen Literaturpreis: den Georg-Büchner-Preis. Die verschmitzte Lyrikerin ist eine der eigenwilligsten Stimmen der Szene. Im Jahr 2018 hielt Erb auf dem Poesiefestival die "Berliner Rede zur Poesie".

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Flüsse, Seen und Meere in der Literatur - Wasserzeichen

Sonntag, 5. Juli 2020

Kleine Welle am Strand (Jan-Martin Altgeld)Am Wasser beginnt das Erzählen. Es lohnt sich, die Flüsse, Seen und Meere der Literatur zu befahren und mit den Dichtern ins Wasser zu steigen. Ein nasser Ausflug mit Ernst Jünger, Durs Grünbein, Terézia Mora und Uwe Johnson.

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Verteidigung einer Obsession - Der Lolita-Komplex

Sonntag, 28. Juni 2020

Schwarzweiss Fotografie von Sue Lyon in der Lolita-Verfilmung von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1962. (Getty Images / Corbis / John Springer Collection)Der Skandal gehört zur Kunst im 20. Jahrhundert wie die Sahne zur Torte. Der Bestseller „Lolita“ ist solch ein Tabubruch: Ein 37-Jähriger liebt eine Zwölfjährige. Das regte auf und wurde bewundert. Und heute - Machwerk oder Meisterwerk?

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Naika Foroutan über die postmigrantische Gesellschaft - "Wo kommst du her?"

Sonntag, 21. Juni 2020

Naika Foroutan spricht bei einer Veranstaltung in der Humboldt-Universität Berlin (laif / Andreas Pein)"Wo kommst Du her?" Viele Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund empfinden diese Frage als ausgrenzend, da sie mangelnde Zugehörigkeit markiert. Mit solchen Erfahrungen befasst sich die Migrationsforscherin Naika Foroutan.

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Berliner Rede zur Poesie - "Dreizehn Blickwinkel auf Einige Worte"

Sonntag, 14. Juni 2020

Die Schriftstellerin trägt ein Basecap und eine Brille und steht vor einer Glasfassade (AP)Ein einzelner Pinselstrich schreibt keine zwei Zeichen, sagt ein chinesisches Sprichwort. Ein guter Fehler macht genau das, sagt Anne Carson. Die gefeierte kanadische Lyrikerin erzählt von Joseph Conrad, der Metapher und gekreuzten Beinen.

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Paul Celan und Friedrich Hölderlin - Zwei wie von einem anderen Stern

Sonntag, 7. Juni 2020

Porträt von Paul Celan links und Friedrich Hölderlin rechts. (picture alliance / Richard Koll, imago images / UIG/ Ken Welsh)150 Jahre liegen zwischen Friedrich Hölderlin und Paul Celan. Doch sie eint verblüffend viel: Beiden war die Dichtung existenziell wichtig, beide waren sprachlich unvorstellbar radikal - und beide widersetzten sich ihrer Zeit.

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