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Demenz in der Literatur - Der Tag ist voller Risse und Löcher

Sonntag, 20. September 2020

Auf einer Anrichte sind verschiedene schwarzweiß Fotografien von einzelnen Menschen und Familien zu sehen.  (Imago Images / Photothek / Ute Grabowsky)Viele Menschen fürchten sich vor der Volkskrankheit Demenz. Die Literatur zeichnet jedoch ein überraschend vielschichtiges Bild des Leidens und legt den Gesunden nahe, ihr Verhalten zu überdenken.

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Das Denken dekolonisieren - Rassismus bei Immanuel Kant

Sonntag, 13. September 2020

Ausschnitt aus einer Schokoladenwerbung mit dem Philosophen Immanuel Kant. (imago images / Kollektion Kharbine-Tapabor)Wie sind die Rassismen im Werk Immanuel Kants einzuordnen? Der Philosoph der Aufklärung gilt als Vordenker universeller Menschenrechte. Doch über Schriften, in denen er von der Überlegenheit weißer Europäer spricht, ist der Streit wieder aufgeflammt.

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Bauern in der französischen Literatur - Ein Abgesang auf eine traditionelle Lebensform

Sonntag, 6. September 2020

Zwei Bauern unterhalten sich auf dem Viehmarkt in Brion in der Auvergne. Sie tragen beide Schiebermütze und bäuerliche Kleidung. (Picture Alliance / dpa / akg images / Yvan Travert)Die Bauern sterben aus. Glaubt man französischen Romanen, sind die Landwirte zwischen Elsass und Atlantik zum Untergang verurteilt. Sie reagieren mit archaischer Gewalt und schrecken auch vor Mord nicht zurück.

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Lyriksommer - Poetische Welten jenseits der Sprache

Sonntag, 30. August 2020

Collage mit unterschiedlichen Motiven vom Denken und Reden.  (imago/ Donna Grethen)Übersetzen ist eine einsame Tätigkeit? Beim VERSschmuggel eigentlich nicht: Da treffen deutsche Lyrikerinnen auf Kollegen, assistiert von einem „Sprachmittler“. Dieses Jahr allerdings digital. Das Virus verhindert die Geselligkeit.

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Lyriksommer - Literaturdokument von 1993 - Ein ganzes Jahrzehnt in einem Gedicht

Sonntag, 23. August 2020

Schwarzweißporträt von Karl Mickel, der mit ernster Miene und einer Zigarre in der Hand in die Kamera blickt. (imago/gezett)Ein oder zwei Gedichte repräsentieren ein ganzes Jahrzehnt: Es gibt sicher kleinmütigere Versuche, der Lyrik Aufmerksamkeit zu verschaffen. Karl Mickel, Adolf Endler und Stephan Hermlin versuchten es 1993 im DDR-Ambiente der Villa von Otto Grotewohl.

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Lyrik lesen - Auf einer Seite die ganze Welt

Sonntag, 16. August 2020

Eine historische Schreibmaschine in die ein weißes Blatt eingespannt ist. (Unsplash / Florian Klauer)Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker diskutieren mit einer Moderatorin über neue Lyrikbände - und merken bei der Planung: In der Coronakrise verschieben Verlage gern Gedichtbände.

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Die US-Dichterin Edna St. Vincent Millay - "Meine Kerze brennt an beiden Enden“

Sonntag, 9. August 2020

Historische Fotografie von Edna St. Vincent Millay hinter den Ästen eines blühenden Magnolienbaums, 1931 (Getty Images / Bettmann)Vor 100 Jahren war sie berühmt, Millionen kannten ihre Verse auswendig – vor 70 Jahren, als sie einsam starb, war sie vollkommen vergessen. Hochhäuser seien die eine Attraktion der USA, meinte Thomas Hardy, die andere heiße Edna St. Vincent Millay.

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Poesie und Fotografie - Die Gefährtin der Lyriker

Sonntag, 2. August 2020

Profilporträt von Walt Whitman, der einen Schmetterling hält. (Getty Images / Corbis / Library of Congress)Annette Droste-Hülshoff und Walt Whitman ließen sich gern ablichten. In ihrem Werk spielte das neue Medium aber keine Rolle. Erst später kamen sich die Künste näher. Heute nutzen manche Lyriker die Fotografie für eine Annäherung auf dem Weg zum Wort.

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Juri Andruchowytsch: "Die Lieblinge der Justiz" - Gerechtigkeit für schuldlose Banditen

Sonntag, 26. Juli 2020

Ein Porträt des ukrainischen Schriftstellers Juri Andruchowytsch (picture alliance / dpa / Arifoto UG)Schräge Vögel bevölkern die Bücher des Ukrainers Juri Andruchowytsch. Sein neuer Roman widmet sich kriminellen Machenschaften aus vier Jahrhunderten. Seine Helden: galizische Kanaillen, Verräter und Verbrecher. Ihr größtes Unglück: Ukrainer zu sein.

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Frauen in der Weimarer Republik - Gegen die Norm

Sonntag, 19. Juli 2020

Signierte Postkarte mit einem Foto von von Melli Beese (1886-1925) in einem Flugzeug sitzend mit dem Hinweis "Frl. Beese auf Rumpler-Taube" (picture alliance / Bernd Oertwig/SCHROEWIG)Zwei starke Frauen: Die erste Pilotin Deutschlands steckt hinter der Hauptfigur im Roman "Nelly B's Herz" von Aris Fioretos. Christina von Braun geht im Buch „Stille Post“ dem Leben ihrer Großmutter nach, die in der Weimarer Republik Karriere machte.

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Georg-Büchner-Preis für Elke Erb - "Das Gedicht ist, was es tut“

Sonntag, 12. Juli 2020

Porträt von Elke Erb, aufgenommen 2019 (picture alliance / SvenSimon)Elke Erb erhält in diesem Jahr den renommiertesten deutschen Literaturpreis: den Georg-Büchner-Preis. Die verschmitzte Lyrikerin ist eine der eigenwilligsten Stimmen der Szene. Im Jahr 2018 hielt Erb auf dem Poesiefestival die "Berliner Rede zur Poesie".

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Flüsse, Seen und Meere in der Literatur - Wasserzeichen

Sonntag, 5. Juli 2020

Kleine Welle am Strand (Jan-Martin Altgeld)Am Wasser beginnt das Erzählen. Es lohnt sich, die Flüsse, Seen und Meere der Literatur zu befahren und mit den Dichtern ins Wasser zu steigen. Ein nasser Ausflug mit Ernst Jünger, Durs Grünbein, Terézia Mora und Uwe Johnson.

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Verteidigung einer Obsession - Der Lolita-Komplex

Sonntag, 28. Juni 2020

Schwarzweiss Fotografie von Sue Lyon in der Lolita-Verfilmung von Stanley Kubrick aus dem Jahr 1962. (Getty Images / Corbis / John Springer Collection)Der Skandal gehört zur Kunst im 20. Jahrhundert wie die Sahne zur Torte. Der Bestseller „Lolita“ ist solch ein Tabubruch: Ein 37-Jähriger liebt eine Zwölfjährige. Das regte auf und wurde bewundert. Und heute - Machwerk oder Meisterwerk?

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Naika Foroutan über die postmigrantische Gesellschaft - "Wo kommst du her?"

Sonntag, 21. Juni 2020

Naika Foroutan spricht bei einer Veranstaltung in der Humboldt-Universität Berlin (laif / Andreas Pein)"Wo kommst Du her?" Viele Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund empfinden diese Frage als ausgrenzend, da sie mangelnde Zugehörigkeit markiert. Mit solchen Erfahrungen befasst sich die Migrationsforscherin Naika Foroutan.

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Berliner Rede zur Poesie - "Dreizehn Blickwinkel auf Einige Worte"

Sonntag, 14. Juni 2020

Die Schriftstellerin trägt ein Basecap und eine Brille und steht vor einer Glasfassade (AP)Ein einzelner Pinselstrich schreibt keine zwei Zeichen, sagt ein chinesisches Sprichwort. Ein guter Fehler macht genau das, sagt Anne Carson. Die gefeierte kanadische Lyrikerin erzählt von Joseph Conrad, der Metapher und gekreuzten Beinen.

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Paul Celan und Friedrich Hölderlin - Zwei wie von einem anderen Stern

Sonntag, 7. Juni 2020

Porträt von Paul Celan links und Friedrich Hölderlin rechts. (picture alliance / Richard Koll, imago images / UIG/ Ken Welsh)150 Jahre liegen zwischen Friedrich Hölderlin und Paul Celan. Doch sie eint verblüffend viel: Beiden war die Dichtung existenziell wichtig, beide waren sprachlich unvorstellbar radikal - und beide widersetzten sich ihrer Zeit.

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In der Transsibirischen Eisenbahn mit Dr. Schiwago - Träume wie Wegmarken auf einer Landkarte

Sonntag, 31. Mai 2020

Zu sehen ist ein Zug der Transsibirischen Eisenbahn Verkehr, der durch eine bewaldete Landschaft fährt. (Picture Alliance / dpa / Mandel / VisualEyze)Moskau - Wladiwostok und wieder zurück. Einmal quer durch Russland mit der Transsibirischen Eisenbahn, davon träumt der Vater seit langem. Tochter und Sohn begleiten ihn. Und Vorstellungen, Erwartungen, Bilder. Taiga, Tundra, Archipel Gulag, Doktor Schiwago.

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Ansteckung - Seuchen in der Literatur

Sonntag, 24. Mai 2020

Historische Zeichnung eines Pestarztes aus dem 17. Jahrhundert. (Getty Images / DEA Picture Library / De AgostiniEditorial)Seuchen überfordern den Verstand. Je tödlicher die Epidemie verläuft, desto verzweifelter der Versuch, ihr die Stirn zu bieten. Dann wird die plötzliche Erkrankung vieler zur Prüfung, zum Strafgericht oder Selbstverrat - oder zur Erfindung, die zu leugnen ist.

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Schriftsteller und ihre Krisen - Mit faulen Äpfeln gegen das leere Blatt

Donnerstag, 21. Mai 2020

Deitailaufnahme eines Haufen zerknüllten Papiers. (imago images / YAY Images )Schreibkrisen sind der schlechte beste Freund von Schriftstellern. Den meisten sind sie innig vertraut und zutiefst verhasst. Dagegen hilft nichts, es wird aber alles versucht - bis hin zur Magie.

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Über Schriftsteller, die gehen - Grenzenlose Neugier auf die Welt

Sonntag, 17. Mai 2020

Illustration: Eine Frau mit einem Buch unter dem Arm rennt eine Buchtreppe hinauf.  (imago/Ikon Images/Alice Mollon)Gehen und Schreiben, das gehört zusammen - so lässt sich bei zahlreichen Schriftstellern nachlesen: Das Zufußgehen ist für sie Sinnesschärfung, Denkanstoß, Welterkundung - Mittel zur Selbstwerdung und Selbstauflösung. Ein literarischer Spaziergang.

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Mark Twains Reisebericht "Dem Äquator nach" - In 395 Tagen um die Welt zu den Weltwundern der Antipoden

Sonntag, 10. Mai 2020

Samuel Longhorne Clemens alias Mark Twain auf einer Schwarz-Weiß-Fotografie.  (imago/Cola Images)1888 begegnen sich Mark Twain und Robert Louis Stevenson. Sie erzählen sich Abenteuer, die Huckleberry Finn und Tom Sawyer auf einer Weltreise erleben würden. Sieben Jahre später bricht Twain zu einer großen Reise auf. Nach einem Bankrott braucht er Geld, viel Geld.

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Der weiße Pfad - Wie sich die Welt mit dem Buch bereisen lässt

Sonntag, 3. Mai 2020

(Unsplash / Kourosh Qaffari)Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen. Wer keine Reise tut, lässt Hut und Stock, wo sie sind – und greift zur Lektüre. Reisebeschreibungen gibt es seit jeher. Und wer sich was erzählen lässt, erlebt auch was.

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Aleida Assmann und Susan Neiman zur Causa Mbembe - Die Welt reparieren, ohne zu relativieren

Sonntag, 26. April 2020

Der Schriftsteller Achille Mbembe 2015 in der Ludwig-Maximilians-Universität in München (dpa / picture alliance / Matthias Balk)Die Kritik an Achille Mbembe hält an. Argumentiert er antisemitisch? Relativiert der Philosoph den Holocaust? Die Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann und die Philosophin Susan Neiman diskutieren die Vorwürfe.

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Paul Celan zwischen Berlin und Jerusalem - "Es wird ein Gehn sein"

Sonntag, 19. April 2020

Die beiden stehen vor einer Tafel mit einer Zeichnung. (picture alliance / IMAGNO / Votava )Das Gehen ist ein wichtiges Motiv im Werk von Paul Celan, der 1970 in Paris starb. 1967 ging er in Berlin, 1969 in Jerusalem herum - beide Städte haben Spuren in Gedichten hinterlassen. Wie klingen die Verse heute, wie haben sich die Orte verändert?

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Himmel und Hölle in antiken Texten - Die Geographie des Jenseits

Sonntag, 12. April 2020

Ein Mann betrachtet Hieronymus Boschs Tryptichon "Garten der Lüste". (Getty Images / Pablo Blazquez Dominguez)Was nach dem Tod kommt, hat Menschen seit jeher beschäftigt. Dass überhaupt etwas folgt, ist nämlich sehr erleichternd. Das Leben mag der Tod beenden, aber er ist nicht das Ende überhaupt. Im Jenseits geht es weiter, wenn auch anders.

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