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Paul Valéry und André Gide - Eine Freundschaft voller Gegensätze

Sonntag, 29. März 2020

Collage von zwei historischen Fotos: Paul Valéry, 1935 und André Gide, ca. 1930. (imago / Photo12 / Photosvintages und imago / Everett Collection)Die beiden Schriftsteller Paul Valéry und André Gide waren jahrzehntelang miteinander befreundet, wussten aber zeitlebens nicht, worauf ihre gegenseitige Wertschätzung beruhte. Nur, dass ihre Zuneigung trug.

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Zum 250. Geburtstag von Friedrich Hölderlin - Dichter in dürftiger Zeit

Sonntag, 22. März 2020

Ein Fahrradfahrer passiert die Skulptur von Friedrich Hölderlin in Nürtingen.  (Picture Alliance / dpa / Marijan Murat)Gelesen haben ihn vermutlich wenige, aber viele kennen seinen Namen. Denn Friedrich Hölderlin wurde wie kein anderer Dichter für die verschiedensten Ideologien instrumentalisiert, obwohl oder vielleicht gerade weil sein Werk so rätselhaft ist.

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Lyrik lesen – Gedichte im Gespräch - Vielstimmig im Tübinger Hölderlinturm

Sonntag, 15. März 2020

In der Dauerausstellung im Hölderlinturm wird der Satz "Die Linien des Lebens sind verschieden" auf eine runde Holzwand projiziert. Hölderlin lebte von 1807 bis 1843 in dem Turm in Tübingen, der seit 2017 saniert wurde.  (picture alliance / dpa / Tom Weller)Lyrik begleitet, beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken in Worte fassen können. Über aktuelle Beispiele sprechen die Kritikerin Claudia Kramatschek, Literaturjournalist Gregor Dotzauer und Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv.

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Bücherfrühling 2020 - Leben in Diktaturen und in Armut

Samstag, 14. März 2020

Grafik: Frau öffnet ein Buch mit leuchtendem Licht. (imago images/Ikon Images/AlicexMollon)Die Leipziger Buchmesse ist abgesagt – der Bücherfrühling nicht. Wir haben mit Lutz Seiler gesprochen, dem Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse, außerdem mit Ingo Schulze, Ulla Lenze, Bov Bjerg, Christian Baron und Abbas Khider.

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Belletristik im Frühjahr - Prosa-Finalisten für den Preis der Leipziger Buchmesse

Sonntag, 1. März 2020

Verena Güntner, Maren Kames, Lutz Seiler, Leif Randt und Ingo Schulze sind für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. (von links nach rechts: Stefan Klüter, Deutschlandradio, dpa / Erwin Elsner, Zuzanna Kałużna, Gaby Gerster)Die fünf Finalisten für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Belletristik haben wir auf die Bühne gebracht: Verena Güntner, Maren Kames, Leif Randt, Ingo Schulze und Lutz Seiler stellten sich im Schauspiel Leipzig unseren Fragen.

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200 Jahre Nature Writing - Die Natur als Quelle von Poesie

Sonntag, 23. Februar 2020

Zeichnung um 1800-1840 von Charles Phelps Cushing von der Hütte im Wald, in die sich der Schriftsteller Henry David Thoreau zurückgezogen hat.  (akg images / ClassicStock / Charles Phelps Cushing)Henry David Thoreau zog sich 1845 in den Wald zurück und lebte zwei Jahre in einer selbstgebauten Blockhütte. Heute gilt er - unter anderen - als Pionier der literarischen Naturerkundung. 1972 zog Annie Dillard wie Thoreau in den Wald.

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Aleida und Jan Assmann über Erinnerungskultur - "Raus aus den Ideologien!"

Sonntag, 16. Februar 2020

Die Kulturwissenschaftler Aleida Assmann und Ehemann Jan Assmann. Das Ehepaar erhält gemeinsam den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. (dpa/Corinna Assmann)1945 und 1968: zwei Jahreszahlen, die in der deutschen Erinnerungskultur zentral sind. Die Kulturwissenschaftler Aleida und Jan Assmann sprechen über ihre Nachkriegs- und Studentenzeit – und die Fähigkeit, sich kritisch auf die Vergangenheit zu beziehen.

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Buchmarkt - Kleine Verlage mit Preisgeldern retten

Freitag, 14. Februar 2020

Eine junge Frau steht zwischen Bücherregalen in einem Buchladen und stöbert. (Becca Tapert / Unsplash)Die unabhängige Verlagsszene in Deutschland steckt in der Krise, einige Verleger stehen am Rand der Pleite. Die Politik in Bund und Ländern reagiert und stiftet hoch dotierte Preise. Reicht das? Nein, sagen die Einen. Andere warnen vor „Staatsknete“.

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Biografen - Honig saugen aus den Geschichten der anderen

Sonntag, 9. Februar 2020

Illustration eines Mannes in einem Buch, auf dessen Cover er auch zu sehen ist. (imago images / Ikon Images)Biografen sind Lebenstaucher, Spurensucher, Zeitreisende – und Klatschbasen. Sie fahnden nach Zusammenhängen zwischen Leben und Werk bei berühmten Persönlichkeiten. Indiskretion gehört zum Berufsbild, ebenso wie Spürsinn. Auch der eigene Ton zählt.

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Ein literarischer Raumflug - Wort und Weltall

Sonntag, 2. Februar 2020

NASA-Astronaut Story Musgrave 1983 während eines Weltraumspazierganges in der Erdumlaufbahn. (imago images / ZUMA Press / NASA)Rainer Maria Rilke und Vladimir Nabokov schrieben über Schwerelosigkeit und Sterne, bevor sie erkundet wurden, William Carlos Williams und Allen Ginsberg reisten mittels Sprache zum Mond. Was passiert, wenn der Mensch auf das Weltall trifft? Wie drückt er das aus?

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Literatur und Kolonialismus - Im Herzen der Finsternis

Freitag, 31. Januar 2020

Ein undatiertes Sammelbild: Robinson Crusoe weiht Freitag in den Gebrauch von Feuerwaffen ein.  (picture alliance / dpa)Mit Soldaten allein lässt sich keine Kolonie erobern. Es braucht Politiker und Wirtschaftsführer sowie Priester und Schriftsteller. Sie legitimieren Okkupation und Ausbeutung. Nicht selten entlarven sie aber auch die kolonialistische Ideologie.

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Lyrikfestival "Poetica" in Köln - Gedichte im Widerstand

Sonntag, 26. Januar 2020

Porträt von Herta Müller, deutsche Schriftstellerin, Autorin und Nobelpreisträgerin. (laif/ Martin Lengemann)Um das Widerstandspotenzial von Poesie ging es auf dem Festival "Poetica" in Köln. Kurator Jan Wagner bezeichnete das Gedicht als "eine Kapsel voller Freiheit". Lyrik dürfe keine Ideologie sein, meinte Herta Müller, sondern müsse die Welt berühren.

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Michael Köhlmeier und Michael Maar im Gespräch - Die Magie der Märchen

Sonntag, 19. Januar 2020

Märchenbuch von 1916: Schon immer haben Menschen gerne Märchen gehört und gelesen. (picture alliance / Design Pics / Hilary Jane Morgan)Märchen sind vielleicht die faszinierendste literarische Gattung - voller Mythen und Tabus und im Kern rätselhaft. Über die Magie der Märchen sprechen der Schriftsteller Michael Köhlmeier und der Literaturwissenschaftler Michael Maar.

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Brände in der Literatur - Streifzug durch die Feuer-Stellen

Sonntag, 12. Januar 2020

Illustration eines Mannes mit einem Feuerkranz auf dem Kopf. (imago/fStop Images/Malte Müller)Die Geschichte der menschlichen Zivilisation beginnt mit der Zähmung des Feuers. Es ist mit Erde, Luft und Wasser eines der vier kosmologischen Elemente. Von der Zähmung der Flammen bis zum Feuersturm - die literarische Erkundung eines Elements.

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Die venezolanische Literatur in Zeiten des politischen Bankrotts - Wahn und Wirklichkeit

Sonntag, 5. Januar 2020

Ein Demonstrant, der eine Guy-Fawkes-Maske trägt und eine venezolanische Flagge um den Hals hat, wirft während einer Auseinandersetzung mit Sicherheitskräften Steine. (AFP /  Matias Delacroix)Venezuela ist das ölreichste Land Lateinamerikas – und das ärmste. Nach zwei Jahrzehnten im "Sozialismus des 21. Jahrhunderts" liegt das Land am Boden. Die Frage, worüber sie schreiben sollen, stellt sich für seine Schriftsteller nicht.

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Theodor Fontane zum 200. Geburtstag - Ein Gespräch im Hause Fontane über den abwesenden Storm

Sonntag, 29. Dezember 2019

Ansicht von gestempelten Briefmarken «200. Geburtstag Theodor Fontane» während der Präsentation in Neuruppin. Auf der Briefmarke ist ein zeitgenössisches Portrait von Theodor Fonate zu sehen, seine Unterschrift, sowie ein Birnenzweig mit zwei Früchten. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)"Theodor, ach Theodor, was schreib' ich Dir?" Der eine Theodor heißt Storm und feierte 1887 den 70. Geburtstag. Was soll der andere Theodor, Fontane, über den Freund schreiben? Nun hätte Fontane den 200. Geburtstag. Wie ihn ehren? Mit ihm selbst vielleicht!

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Swingender Antirassismus - Archie Shepp, die Poesie und der Sound der Freiheit

Donnerstag, 26. Dezember 2019

Der Saxofonist Archie Shepp steht auf einer Bühne und spielt sein Instrument, auf der rechten Seite ist ein Scheinwerfer zu sehen, der den Musiker anstrahlt. (Picture Alliance / dpa / Leemage / Fred Toulet)Archie Shepp ist schon früh eine Legende. Er spielt Saxophon, Klavier und - schreibt Gedichte und Theaterstücke. Der Avantgardist kämpft auf vielen Ebenen gegen den Rassismus in den USA. Ein Porträt.

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Väter und Söhne - Eine archetypische Beziehung

Sonntag, 22. Dezember 2019

Historisches Dokument der Zeitgeschichte, Graf Eberhardt der Greiner von Wuerttemberg zerschneidet das Tischtuch zwischen sich und seinem Sohn. Eine Radierung von ca. 1886. (picture alliance / Sunny Celeste)Väter sind Söhnen selten gleichgültig. Sie lieben sie, oder sie hassen sie. Allerdings galt Auflehnung lange als Frevel und Liebe als gottgegeben. Erst seit der Aufklärung muss der Vater sich verdienen, worauf er zuvor ein Anrecht zu haben schien.

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Igor Levit über Beethoven und Politik - "Ich bin rauer geworden"

Sonntag, 15. Dezember 2019

Igor Levit am Klavier. (Robbie Lawrence)Igor Levit gehört zu den meist gefeierten Pianisten der Gegenwart. Von Beethoven hat er alle Sonaten eingespielt. Bei ihm fühle er sich aufgehoben, sagt er. Seine Musik sei "zutiefst menschlich". Was Levit auch auszeichnet, ist sein politisches Engagement.

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Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk - Polnische Verhältnisse lesen

Sonntag, 8. Dezember 2019

Olga Tokarczuk sitzt auf einem Podium und hört den Fragen zu.  (imago/ Krzysztof Kaniewski)Olga Tokarczuk, die am 10. Dezember 2019 den Literaturnobelpreis erhält, ist Proteste gewöhnt. Fast immer schreibt sie über ein Polen, das die PiS-Regierung vergessen machen möchte: nicht immer heroisch, nicht immer Opfer, nicht homogen.

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Writers in Exile - Zwei Autorinnen im Transit: Terézia Mora und Şehbal Şenyurt Arınlı

Sonntag, 1. Dezember 2019

Blick auf einen Balkon mit Topfpflanzen. (unsplash / Artur Aleksanian)Hilfe brauchen sie alle im Exil. Mancher Schriftsteller braucht sogar Hilfe beim Einkaufen. Die Schriftstellerorganisation PEN organisiert außerdem Briefwechsel zwischen einem exilierten und einem deutschen Autor: Briefe zum Ankommen.

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Wie Frankfurt zum Zentrum des Humors wurde - Nach 1968 kamen die Vollidioten

Sonntag, 24. November 2019

Titelseite von "Pardon" 1968, einer satirischen Monatszeitschrift aus Frankfurt am Main. Mit dem Text: "Machen Sie doch mal Revolution! Leitfaden für Protestaktionen" (picture alliance/akg)Die 1968er haben die Welt nur verändern wollen, es kommt aber auch darauf an, sie zu verlachen! Meinte die später so genannte "Neue Frankfurter Schule". Wie einst in Frankfurt zum Zwecke der gesellschaftlichen Lockerung die Hochkomik verfeinert wurde.

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Open Mike 2019 - Höhenflüge der Jungen

Sonntag, 17. November 2019

Fiona Sironic bei der Preisverleihung. (Mirko Lux)Der Open Mike gilt als die wichtigste Bühne für den literarischen Nachwuchs. Der diesjährige Wettbewerb fand am zweiten November-Wochenende in Berlin statt. Für viele der Finalisten war es die erste öffentliche Lesung, entsprechend groß die Aufregung.

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"Menschheitsdämmerung" 2.0 - Warum Lyrik des Expressionismus heute neu elektrisiert

Sonntag, 10. November 2019

Ansicht des Gemäldes "Tierschicksale" von Franz Marc mit in düsteren Farben verfremdeten Wildtieren. (Picture Alliance / akg-images)Vor 100 Jahren erscheint die "Menschheitsdämmerung", eine expressionistische Gedichtsammlung, die zum Bestseller wird – und heute gegenwärtig wirkt, wenn etwa der Dichter Jakob van Hoddis über steigende Fluten und wütende Bürger schreibt.

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30 Jahre Mauerfall - Erzähl mir Deutschland!

Sonntag, 3. November 2019

Ein Paar steht vor der Berliner Mauer und macht ein Selfie. (Picture Alliance/dpa/Ralf Hirschberger)Die Mauer ist gefallen. Das Ereignis ist allerdings nicht historisch geworden: In der Literatur und auch im Alltag ist die deutsche Teilung nicht selten quicklebendig. Denn Ost und West sind sich oft nicht grün.

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