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Montag, 23. Juli 2018
   
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Literaturmetropole Mailand - Elektrisierender Umschlagplatz der Ideen

Sonntag, 22. Juli 2018

Der Domplatz im Zentrum von Mailand bei stimmungsvollem Licht nach Sonnenaufgang (imago / Westend61)Mailand gilt als Heimat der italienischen Aufklärung. Später als Hort glänzender Literaten wie Alessandro Manzoni oder Umberto Eco und Sitz bedeutender, linker Verlage wie Feltrinelli. Was aus diesem Erbe geworden ist, zeigt unser Streifzug.

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Literarische Impressionen aus Südafrika - Zwischen Elegie und Aufbruch 

Sonntag, 15. Juli 2018

Eine Frau steht auf einem Berg und blickt auf Kapstadt. (imago/Photocase)Am 18. Juli 2018 wäre Nelson Mandela, dem Südafrika das friedliche Ende der Apartheid verdankt, 100 Jahre alt geworden. Was ist aus seinem Traum von der Regenbogennation geworden? Claudia Kramatschek hat Schriftsteller und Intellektuelle des Landes befragt. 

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Lyriker über Stefan George - "Der dichter ist wie jener fürst der wolke"

Sonntag, 8. Juli 2018

Porträtskulpturen des Dichters Stefan George sind am Dienstag (11.03.2008) im Literaturmuseum der Moderne in Marbach am Neckar (nahe Ludwigsburg) im Rahmen einer Ausstellung mit dem Titel "Das geheime Deutschland. Eine Ausgrabung" zu sehen. (picture-alliance/ dpa / Bernd Weißbrod)Ästhetischer Absolutist, Dichterkönig, anrüchiger Verächter der Moderne: Stefan George erregt und regt an, noch heute. Der Lyriker Norbert Hummelt hat mit anderen Dichtern über den radikaler Erneuerer der deutschen Lyrik gesprochen.

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Naika Foroutan im Gespräch - Die postmigrantische Gesellschaft im Blick

Sonntag, 1. Juli 2018

Prof. Naika Foroutan spricht bei einer Veranstaltung in der Humboldt-Universität Berlin (imago stock&people)"Wo kommst Du her?" Viele Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund empfinden diese Frage als ausgrenzend, da sie mangelnde Zugehörigkeit markiert. Mit solchen Erfahrungen befasst sich die Migrationsforscherin Naika Foroutan.

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Europäischer Autoren-Gipfel - Europa ist mehr als nur ein Wort

Sonntag, 24. Juni 2018

Ein großes Bronzedenkmal der "Europa auf dem Stier mit Erdkugel und Taube" steht im Hafen der kretischen Stadt Agios Nikolaos. (picture alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)20 Autoren - 20 Meinungen zum Thema Europa. Janne Teller zum Beispiel vermisst eine Definition von Identität, Dana Grigorcea die einheitliche Flüchtlingspolitik. Und Geert Buelens wünscht sich wahre, transnationale europäische Parteien.

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Deutsche Literatur nach 1968 und die "Neue Subjektivität" - Die Gefühle an die Macht!

Sonntag, 17. Juni 2018

Schwarzweißfoto: Der Schriftsteller Peter Schneider lehnt lässig an einem Zaun. (imago/Leemage/Sophie Bassouls)Nach dem Einschnitt 1968 entdeckte die deutsche Literatur in den 70er-Jahren die Sinnlichkeit wieder: Literaten wie Peter Schneider, Rolf Dieter Brinkmann oder Ingeborg Bachmann wurden zu Protagonisten einer "Neuen Subjektivität".

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Überlegungen zu Europa - Der prophetische Autorengipfel 1988

Sonntag, 10. Juni 2018

Autor Harry Mulisch (imago/Leemage)1988 dachten 50 Schriftsteller aus aller Welt, darunter Harry Mulisch und Adolf Muschg, im Schatten der Berliner Mauer über ein vereintes Europa nach. Mitte Juni treffen sich wieder zahlreiche Autoren in Berlin. Vorab senden wir noch einmal Auszüge des Europäischen Autorengipfels vor 30 Jahren.

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Berliner Rede zur Poesie 2018 - "Das Gedicht ist, was es tut“

Sonntag, 3. Juni 2018

Elke Erb in der Akademie der Künste Berlin m 29.04.2014 - (imago stock&people)Am vergangenen Sonntag hat Elke Erb die Berliner Rede zur Poesie gehalten. Es ist eine der Höhepunkte des Poesiefestivals in der Haupstadt. Wir veröffentlichen einen gekürzten Mitschnitt der Rede.

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Spiritualität in der Literatur - "Von Gott lieber schweigen"

Sonntag, 27. Mai 2018

Religiöse Traditionen haben an Bedeutung verloren. Ihre Spiritualität leben viele Menschen heute anders aus. (imago stock&people)Für Novalis war die Verbindung zwischen lyrischem und religiösem Empfinden offensichtlich. Heute ist zwar Spiritualität ein Modewort, Religion dagegen nicht. Und im Gedicht hat sich die Rede vom Göttlichen verändert.

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Grimmelshausens 'Simplicissimus Teutsch' - Ein nächtliches Gespräch über Krieg und Frieden

Sonntag, 20. Mai 2018

Im Reiss-Engelhorn Museum Zeughaus in Mannheim (Baden-Württemberg) wird eine Ausgabe des "Simplicissimus" präsentiert. (dpa picture alliance/ Uli Deck)"Der abenteuerliche Simplicissimus" erzählt vom grausamen Dreißigjährigen Krieg. Stellen wir uns nun vor, der Autor erhielt eines Nachts Besuch. Mit dem sich ein Gespräch entspinnt – über Krieg und Frieden, Heimat und Fremde, Glauben und Geschäfte.

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Israelische Autoren und ihr Land - Die Utopie hat ihren Glanz verloren

Sonntag, 13. Mai 2018

Eine Frau sitzt am Strand von Jaffa."Wir sind nicht weiter gekommen. Wir haben kein neues Israel aus der alten jüdischen Welt erschaffen können", sagt Lizzie Doron. Auch andere israelische Schriftsteller blicken enttäuscht auf das, was 70 Jahre nach Staatsgründung aus dem Traum vom neuen Israel geworden ist.

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Wendepunkte in der Literatur - Dramatisch oder skurril: Unfälle in Erzähltexten

Sonntag, 6. Mai 2018

Eine Crashtestpuppe sitzt nach einer Frontalkollision mit einem anderen PKW hinter zerborstetem Glas und Metall in einem Versuchsfahrzeug. (Tobias Kleinschmidt/dpa)Unfälle sind oft Wendepunkte im Leben - und in der Literatur. Die Autoren Alina Bronsky, David Schalko, Peter Stamm und Heinrich Steinfest erzählen davon in ihren Geschichten. Dramatisch und teils sehr skurril.

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Tod und Trauer in der Gegenwartsliteratur - "Diese Einsamkeit ohnegleichen"

Sonntag, 29. April 2018

Ein Grablicht zu Allerheiligen im Herbst mit Blättern (imago/McPHOTO)Trauer ist zu einer schöpferischen Herausforderung geworden: Wie andere Rituale auch haben die überlieferten Trauerbräuche in der heutigen Gesellschaft ihre Kraft verloren. Der Mensch muss auf den Verlust individuell reagieren. Ein Erkundungsraum für die Literatur.

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Henry James - "Es ist besser, die Kunst zu verfeinern, als eine Leidenschaft"

Sonntag, 22. April 2018

Der Schriftsteller Henry James (1843 - 1916) in einer undatierten Aufnahme (dpa / picture alliance / Pixfeatures)In der angelsächsischen Welt ist die Popularität des Schriftstellers Henry James ungebrochen, während er in Deutschland vorübergehend ein wenig in Vergessenheit geraten war. Doch neue Übersetzungen leiteten eine James-Renaissance ein.

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Lyrik lesen - Gedichte voller Widerhaken mit Langzeitwirkung

Sonntag, 15. April 2018

"Brain Poetry" heißt ein literarisches Kunstprojekt, mit dem ein Besucher am 07.10.2014 im Pavillon des Gastlandes Finnland auf der Buchmesse in Frankfurt am Mai nur mit seinen Gehirnströmen ein Gedicht erzeugt. (dpa / Boris Roessler)Gedichte können alles. Sie sind spielerisch, grüblerisch, öffnen Räume und Perspektiven, führen ins Unbekannte, machen Vertrautes fremd – oder umgekehrt. Eine Kritikerin, zwei Kritiker, drei Neuerscheinungen - und drei Empfehlungen.

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Linker Buchhandel - Totgesagte leben länger

Sonntag, 8. April 2018

Der Buchladen "Schwarze Risse" in Berlin Kreuzberg (Mai 2016).   (imago / Steinach)Nach der Studentenrevolte 1968 entstanden viele linke Buchhandlungen. Sie verstanden sich als Avantgarde der Republik und waren damit gar nicht so weit entfernt vom Standesbewusstsein ihrer bürgerlichen Kollegen, die stolz waren, es mit einer geistigen Ware zu tun zu haben.

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Zur Geschichte des Romans "Straße der Ölsardinen" - John Steinbecks Forschungsfahrt durch den Golf von Kalifornien

Sonntag, 25. März 2018

Der US-Schriftsteller und Träger des Literaturnobelpreises John Steinbeck sitzt in einem Sessel.  (imago / United Archives International)Bekannt ist er als sozialkritischer Erzähler - der US-Schriftsteller John Steinbeck hatte aber auch naturwissenschaftliche Interessen. Sein Roman "Straße der Ölsardinen" entstand nach einer Expedition mit dem Meeresbiologen Edward Ricketts, mit dem er befreundet war.

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Im Gespräch mit Autoren - Wer bekommt den Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse?

Sonntag, 11. März 2018

Die Alte Handelsbörse in Leipzig (imago / imagebroker)In der Alten Börse in Leipzig treffen wir die Nominierten für den Belletristik-Preis der Leipziger Buchmesse: Isabel Fargo Cole, Anja Kampmann, Esther Kinsky, Georg Klein und Matthias Senkel.

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Mit Autoren im Gespräch - Wer erhält den Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse?

Sonntag, 4. März 2018

Haus des Literarischen Colloquiums Berlin in Berlin-Wannsee (imago / Gerhard Leber)Aus dem Literarischen Colloquium Berlin: Im Gespräch mit den Autoren Andreas Reckwitz ("Gesellschaft der Singularitäten"), Martin Geck ("Beethoven"), Bernd Roeck ("Der Morgen der Welt") und Gerd Koenen ("Die Farbe Rot") stellen wir nominierte Sachbücher für den Preis der Leipziger Buchmesse vor.

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Foucault lesen mit Joseph Vogl - "Die Begierde als revoltierendes Element"

Sonntag, 25. Februar 2018

Der französische Philosoph Michel Foucault, aufgenommen 1980, im Bildvordergrund ist eine Frau zu sehen (imago/Leemage)Ein zweiter Blick auf den neuen Foucault: Der Berliner Kulturwissenschaftler Joseph Vogl lässt sich schon lange von den Arbeiten des französischen Philosophen anregen. Nun liest er dessen aus dem Nachlass erschienenes Buch "Die Geständnisse des Fleisches".

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Der Marsyas-Mythos - Der Musikwettstreit zwischen Apoll und Marsyas

Sonntag, 18. Februar 2018

Dieses Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt, wie Apoll Marsyas häutet (Active Museum). (imago stock&people)Marsyas spielte so lustvoll auf der Doppelflöte, dass er den Gott Apoll zum Wettstreit herausforderte und besiegte. Dafür ließ ihn Apoll bei lebendigem Leib häuten. Der Marsyas-Mythos dient bis heute als Parabel über das Verhältnis von Schönem und Hässlichem, Ohnmacht und Macht.

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Schriftstellerinnen aus Lateinamerika - Mikrokosmen und Computerviren

Sonntag, 11. Februar 2018

Die argentinische Schriftstellerin Selva Almada (imago stock&people)Lateinamerikas Literatur boomt. Doch anders als in den 60ern und 70ern, als García Márquez, Mario Vargas Llosa und Julio Cortázar Erfolge feierten, liest man heute Frauen: Schriftstellerinnen wie Selva Almada, Esther Andradi, Samanta Schweblin und Pola Oloixara.

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Kölner Festival für Weltliteratur Poetica IV - Jenseits von Identitäten

Sonntag, 4. Februar 2018

Fluss fließt zwischen überlappenden Profilen männlicher Gesichter  (imago/Ikon Images/Derek Bacon)Der dritte Weg: Schriftsteller und Lyriker brechen aus der Ja-Nein-Logik aus. Wo ist das ausgeschlossene Dritte in Nationen, Kulturen, Ethnien, Geschlechtern, Sprachen. Die Poetica IV in Köln beschäftigte sich mit der Kunst der Verwandlung.

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Mutter Erde, Vater Land - Ein Streifzug durch Erdgeschichten in der Literatur

Sonntag, 28. Januar 2018

Ein Olivenbaum in Kroatien (imago / KTH)Vier Elemente kennt die Kosmologie: Erde, Feuer, Luft und Wasser. Mit Mutter Erde fängt alles an. In der Mythologie steht sie für Fruchtbarkeit und Leben. Seit die Menschen das Land kultivierten, teilten sie es auf - und machten daraus Grundbesitz.

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