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Joseph Roths letzte Jahre in Paris - Leben, Schreiben, Trinken

Sonntag, 19. Mai 2019

Der Schriftsteller Joseph Roth spaziert an der Seite einer Frau durch Paris. (dpa / picture-alliance / Imagno/Austrian Archives)Am Tag von Hitlers Machtergreifung verließ der Schriftsteller Joseph Roth Deutschland. „Inzwischen wird es Ihnen klar sein, daß wir großen Katastrophen zutreiben", schrieb er Stefan Zweig. In Paris fand Roth in dem Café "Tournon" einen Zufluchtsort.

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Bénédicte Savoy über kolonialen Kunstraub - „An manchen Objekten klebt Blut“

Sonntag, 12. Mai 2019

Von links nach rechts: doppelgesichtige Helmmaske aus Nigeria, doppelgesichtige Maske aus Gabun und eine hölzerne Schimpansenmaske von der Elfenbeinküste. (Deutschlandradio / picture alliance / dpa / akg-images / André Held )Ausgebeutet, versklavt und dann wichtiger Kulturgüter beraubt: In Afrika sammelten Kolonialisten Kunst oft direkt auf dem Schlachtfeld ein, erzählt die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy. Sie will, dass Afrikaner wieder Zugang zu ihrer Kunst bekommen.

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Brecht, Steffin, Benjamin - Flüchtlingsgespräche im dänischen Exil

Sonntag, 5. Mai 2019

Der Schriftsteller, Dramatiker und Theaterregisseur Bertolt Brecht (B2566_ADN / Picture Alliance)Es ist 1933, Bertolt Brecht und Margarete Steffin sind im Exil. Eigentlich in Sicherheit. Doch was sie aus Russland hören, erschüttert sie: Emigranten werden in Russland verfolgt, im Kommunismus. Ein szenischer Essay aus Gesprächen, Briefen und Gedichten.

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110 Jahre Tel Aviv - Eine literarische Stadterkundung

Sonntag, 28. April 2019

Blick über das neu errichtete Tel Aviv von 1925. (picture alliance / dpa / Mary Evans Picture Library)Der "Frühlingshügel", wie Tel Aviv heißt, sollte eine Gartenstadt werden. 1909 erhielten die ersten 66 Familien per Los Grundstücke - in der ersten, noch zu bauenden hebräischen Stadt. Tel Aviv sollte bald zum Zentrum der jüdischen Immigration werden.

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Schüchternheit und Literatur - Zaudern, zagen, Worte wagen

Sonntag, 21. April 2019

Undatiertes Porträt des Schriftstellers Franz Kafka. (picture-alliance / dpa / CTK)Die Romantik prägte das Bild des schüchternen, empfindsamen Dichtertypus, der sich fremd und untauglich fühlt in der Realität. Angetrieben von der Sehnsucht nach Einheit und Ganzheit erschafft er ein Reich der Poesie.

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Über Krankheit, Schmerz und schöne Worte - Darniederliegen

Freitag, 19. April 2019

Eine Patientin liest auf dem Krankenbett (imago stock&people /  LisztxCollection )Körperliche Krankheiten muten Betroffenen einschneidende und existenzielle Erfahrungen zu. Schon eine Zahnextraktion ist eine Grenzerfahrung. Dennoch ist Krankheit nur selten ein literarisches Thema.

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Lyrik lesen – und darüber diskutieren - Dichten über das, was wichtig ist

Sonntag, 14. April 2019

Die bisher verschollen geglaubte erste Niederschrift des berühmten Gedichtes "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" von Theodor Fontane (1819-1898), aufgenommen am 30.05.2007 in den Räumlichkeiten der Autographenhandlung J.A. Stargardt in Berlin. Foto: Arno Burgi +++(c) dpa - Report+++ (picture-alliance/ ZB / Arno Burgi)Lyrik begleitet, beglückt oder verstört uns, seit wir Menschen unsere Gedanken in Worte fassen können. Darüber sprechen wir mit dem Literaturjournalisten Gregor Dotzauer, der Kritikerin Clauda Kramatschek und Jan Bürger vom Deutschen Literaturarchiv.

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Diskussion über Bildsprache - Was die Selfie-Kultur über die Gegenwart verrät

Sonntag, 7. April 2019

Eine Frau fotografiert sich selbst vor dem Karwendel-Gebirge (Selfie). (Picture Alliance / dpa / Angelika Warmuth)Privater Schnappschuss oder öffentliche Selbstinszenierung? Wie die Selfie-Kultur unser Leben verändert hat, darüber sprechen die Kulturwissenschaftler Annekathrin Kohout und Wolfgang Ullrich sowie die Kunstkritikerin Elke Buhr.

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Kubanische Dissidentenliteratur - Der Genosse, der sich um uns kümmert

Sonntag, 31. März 2019

Eine rote Leuchtreklame mit dem spanischen Schriftzug Revolucion im Abendlicht in Kuba. (imago/Photocase)Gesellschaftskritik konnten die kubanischen Schriftsteller nach der Revolution fast nur im Rahmen des offiziellen Dogmas üben. Wer sich außerhalb des Spiels bewegte, fiel rasch in Ungnade.

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Sachbuch-Preis der Leipziger Buchmesse 2019 - Fünf nominierte Autoren präsentieren ihre Bücher

Sonntag, 17. März 2019

Buchcover (Montage Deutschlandfunk Kultur)Wer hat das beste Sachbuch des Jahres geschrieben? Wer wird dafür den Buchpreis der Leipziger Buchmesse 2019 erhalten? Die Mischung reicht von einer Kunst über Politik bis Psychoanalyse. Wir haben mit den fünf Nominierten über ihre Bücher gesprochen.

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Belletristik im Frühjahr - Vorhang auf für den Preis der Leipziger Buchmesse

Sonntag, 3. März 2019

Kenah Cusanit, Jaroslav Rudiš, Anke Stelling und Feridun Zaimoglu sind vier der fünf AutorInnen, die für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert sind. (dpa /picture-alliance / Peter Endig)Vier der fünf KandidatInnen für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte Belletristik haben wir auf die Bühne gebracht: Kenah Cusanit, Jaroslav Rudiš, Anke Stelling und Feridun Zaimoglu. Sie stellten sich im Schauspiel Leipzig unseren Fragen.

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Letzte Gedichte - Worte im Angesicht des Todes

Sonntag, 24. Februar 2019

Der Schriftsteller und Dichter Hermann Hesse, 1877 - 1962, hochbetagt in seinem Haus in Montagnola im schweizerischen Tessin (picture alliance / akg-images)Letzte Gedichte sind beeindruckende Zeugnisse der Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Sie vermitteln nicht nur Trauer, sondern auch Trost. Im Angesicht des Todes versuchen Dichterinnen und Dichter dem Sterben mit Haltung zu begegnen.

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Literarisches Element - Luft zum Lesen

Sonntag, 17. Februar 2019

Mehrere Windmühlen stehen in einer Landschaft in Spanien (Panthermedia/imago)Als Don Quijote gegen Windmühlen kämpfte, blieb dem ein oder anderen Leser die Luft weg. Das unsichtbare Element taucht in vielen Romanen auf - sei es das Lungensanatorium bei Thomas Mann oder die Luftverschmutzung bei Monika Maron.

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Todessehnsucht - Wenn Schriftsteller ihren Freitod schreibend vorwegnehmen

Sonntag, 10. Februar 2019

Ein Mensch steht an einer Klippe und schaut aufs nebelige, graue Meer hinaus. (Unsplash/ Alan Tang)Die Schriftsteller Jean Améry, Wolfgang Herrndorf, Erich Loest, Sándor Márai schrieben über den eigenen Tod, bevor sie aus dem Leben schieden. Strahlt ihre Todessehnsucht auf den Leser ab oder feiert sie das Leben?

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Poetica 2019 in Köln - Dichtung als Rausch

Sonntag, 3. Februar 2019

Junge Frau mit Sonnenbrille sieht bunte Punkte. ( imago / INSADCO)In diesem Jahr widmet sich das Kölner Festival Poetica der Beziehung zwischen Kunst und Rausch, Kurator des Festivals für Weltliteratur war der Schriftsteller Aris Fioretos.

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Ich bin nicht ganz so, wie ich scheine - Täuschen als Gesellschaftsspiel

Sonntag, 27. Januar 2019

Zeichnung eines Mannes mit Maske vor anderem Mann  (imago stock&people)Hochstapelei gehört heute immer mehr zum Alltag und sich für jemand anderen auszugeben, ist eigentlich kein Problem. Fast jede Verkleidung scheint möglich - doch ist durch die Jahre unterschiedlich bewertet worden.

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Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy - „An manchen Objekten klebt Blut“

Sonntag, 20. Januar 2019

Bénédicte Savoy posiert in Paris für eine Porträtaufnahme. (AFP / Alain Jocard)Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy hat für die französische Regierung zu Kolonialkunst und der Rückgabe afrikanischen Kulturerbes geforscht. Sie sagt, viele Exponate seien mehr als Form und Material – und bei der Restitution gehe es auch um Respekt.

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Bergwerk und Abraumhalde - Die Spur der Kohle in der Literatur

Sonntag, 13. Januar 2019

Ein Bergmann arbeitet auf der Zeche Prosper- Haniel an einem Flöz unter Tage vor Kohle. Auf seinem Helm eluchtet eine Lampe. Das Bild ist schwarz-weiß. (picture alliance/dpa/Oliver Berg)Das Zeitalter der Kohle geht zu Ende. Sie steht nicht mehr für den Aufbruch in eine bessere Zukunft, sondern für eine vergangene Kultur. In der Literatur hat die Kohle eine lange Spur hinterlassen.

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Karl May als Orientversteher - Das Wasser vom Brunnen Sem-Sem

Sonntag, 6. Januar 2019

Karl May wurde am 25. Februar 1842 geboren (picture-alliance / dpa)Der Mensch der Kaiserzeit war über den Islam gut informiert – so er Karl May gelesen hatte. Besonders dessen Orientromane vermitteln, was heute oft fehlt: eine Sehnsucht nach dem Osten, noch nicht verklebt von Touristikprospekten oder medialen Bildern

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Der literarische Jahrgang 1929 - Der Messias kommt immer zu spät

Dienstag, 1. Januar 2019

Die Schriftstellerin Christa Wolf im Jahr 1989, hier bei einer Lesung in Leipzig. (picture-alliance / dpa / Waltraud Grubitzsch)Das Jahr 1929 hat zahlreiche Dichter, Philosophen, Maler, Architekten, Schauspieler, Musiker hervorgebracht. In einer Collage erinnert die Autorin Dagmar Just an Literaten dieses Jahrgangs, die 2019 ihren 90. Geburtstag feiern.

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Wolfgang Kaschuba und Norbert Gstrein über Migration - Wie wir die "Fremden" sehen

Sonntag, 30. Dezember 2018

Fotomontage: Migrationsforscher Wolfgang Kaschuba (l) und der Autor Norbert Gstrein (imago/Emmanuele Contini/picture alliance/dpa/Foto: Neumayr/Leo)Der Autor Norbert Gstrein verbindet in seinem Roman "Die kommenden Jahre" zwei hochaktuelle Themen: den Klimawandel und die Migration. Mit Migrationsforscher Wolfgang Kaschuba spricht er über Bilder des Fremden.

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Grimm'sches Wörterbuch - Von Wörtern gleichsam eingeschneit

Sonntag, 23. Dezember 2018

Buchrücken des Grimm'schen Wörterbuchs. (picture-alliance / dpa)Die Brüder Grimm wollten ein Wörterbuch schaffen, das der deutschen Sprache bis ins 16. Jahrhundert folgt. Der Tod beendete ihr Projekt schon beim Buchstaben E. Posthum wurde das Werk doch noch fertiggestellt.

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Neue Gedichtsammlungen - Lyrik-Tipps zum Fest

Sonntag, 16. Dezember 2018

Leonard Cohen trägt ein helles Hemd, darüber eine dunkle Weste, außerdem einen Hut und schaut in die Kamera. (picture alliance /dpa /EPA /Yoan Valat)Eine Kritikerin, zwei Kritiker, drei lyrische Neuerscheinungen – Deutschlandfunk Kultur sichtet Lyrik-Neuerscheinungen zum Fest.

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Der Hund als Gefährte und Gehilfe - "Und im Atem Gottes war süßer Aufruhr"

Sonntag, 9. Dezember 2018

Ein beiger Hund steht auf einem Weg und blickt in die Kamera. (Unsplash / Luke Stackpoole)In Zeiten, die Möpse zum Modehund erkoren haben, ist fast unvorstellbar, dass Gott einst zum Hund wurde, wie Jorge Luis Borges behauptet, und ebensowenig, dass Hunde an der Wiege der Rockmusik standen und oft von ihr besungen wurden.

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Literatur nach 1945 - Anfänge lesen

Sonntag, 2. Dezember 2018

Das stark beschädigte Brandenburger Tor bei Kriegsende. (picture alliance / dpa / RIA Novosti)Die Diktatur des guten Buches spielte in der Entnazifizierung Deutschlands, egal ob in Ost oder in West, eine große Rolle. Christian Adam hat eine Untersuchung über den Buchmarkt der "Stunde Null" in den Jahren nach 1945 vorgelegt.

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