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West gegen Ost - Wie der Kalte Krieg in die Literatur kam

Sonntag, 2. Mai 2021

Erster Deutscher Schriftstellerkongress in den Kammerspielen des deutschen Theaters in Berlin unter Vorsitz von Ricarda Huch, 4.–8. Oktober 1947. Von links sitzend: Paul Ziegler (?), Rudolf Leonhard, Günther Weisenborn, Ricarda Huch, Hertha v. Gebhardt, Alfred Kantorowicz, Herman Ould, Friedrich Wolf u. Elisabeth Langgässer. (akg images / Abraham Pisarek)Nach Kriegsende 1945 wurden Schriftstellerinnen und Schriftsteller in den aufbrechenden Ost-West-Konflikt hineingezogen. Bruchstellen zeigten sich auf dem "Ersten Deutschen Schriftstellerkongress" im Oktober 1947 in Berlin.

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Entlaufene Helden der Literatur - Tarzan, Lolita, Münchhausen, Schwejk

Sonntag, 25. April 2021

Eine inszenierte Studioaufnahme vor grünem Hintergrund zeigt einen zeitgenössischen bekleideten Mann, der wie Tarzan an einer Liliane schwingt. (IMAGO / Westend61)Manche Helden entkommen den Büchern, führen ein Eigenleben und werden berühmter als ihre Erfinder. Nach Robinson Crusoe ist sogar eine ganze literarische Gattung benannt. Und Tarzan hat seinen Ursprung im Roman längst hinter sich gelassen.

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Überleben im Dreißigjährigen Krieg - Ein Nachtstück zu Grimmelshausens "Simplicissimus Teutsch"

Sonntag, 18. April 2021

Illustration aus Grimmelshausens Simplicissimus, ein Kupferstich von 1669.  (imago-images / imagebroker)Der erste deutschsprachige Abenteuerroman erzählt vom Überleben im grausamen Dreißigjährigen Krieg. Sein Verfasser Johann Jacob Christoph von Grimmelshausen erhält nach Beendigung des Romans beunruhigenden Besuch. Ein Nachtstück.

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Todessehnsucht - Wenn Schriftsteller ihren Freitod schreibend vorwegnehmen

Sonntag, 11. April 2021

Schattenbild 2012 (picture alliance / dpa  / Arno Burgi)Die Schriftsteller Jean Améry, Wolfgang Herrndorf, Erich Loest, Sándor Márai schrieben über den eigenen Tod, bevor sie aus dem Leben schieden. Strahlt ihre Todessehnsucht auf den Leser ab oder feiert sie das Leben?

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"Zigeunerbilder" in der Literatur - Mitschreiben am Klischee

Sonntag, 4. April 2021

Rumänische Roma spielen in in Ceuas auf. (AFP / Joel Robine)An den Vorurteilen gegenüber Sinti und Roma haben Dichtergrößen wie Goethe, Hesse und Hauptmann mitgeschrieben. Aber auch wohlmeinende literarische Stimmen von heute lassen sich eher von Wünschen leiten als von tatsächlichen Erfahrungen.

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Lyriker über Stefan George - "Der dichter ist wie jener fürst der wolke"

Freitag, 2. April 2021

Porträtskulpturen des Dichters Stefan George sind am Dienstag (11.03.2008) im Literaturmuseum der Moderne in Marbach am Neckar (nahe Ludwigsburg) im Rahmen einer Ausstellung mit dem Titel "Das geheime Deutschland. Eine Ausgrabung" zu sehen. (picture-alliance/ dpa / Bernd Weißbrod)Ästhetischer Absolutist, Dichterkönig, anrüchiger Verächter der Moderne: Stefan George erregt und regt an, noch heute. Der Lyriker Norbert Hummelt hat mit anderen Dichtern über den radikaler Erneuerer der deutschen Lyrik gesprochen.

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100 Jahre „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ - Die Lächerlichkeit der Macht

Sonntag, 21. März 2021

Schwarzweißfotografie von Jaroslav Hašek, der auf einer Waldlichtung auf einem Stein sitzt. (picture alliance/CTK)Vor 100 Jahren erschien „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“. Heute hat der Stoff den Hauch von Klamauk und Klamotte. Dabei handelt es sich um einen anarchischen und zeitlosen Angriff auf menschliche Dummheit und den Wahnsinn des Krieges.

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Lob der schlechten Laune - "Das Leben hat an und für sich nur Nachteile"

Sonntag, 14. März 2021

Ein Mann im Schattenriss steht am Meer, (Unsplash / Ali Bergen)Schlechte Laune ist Inspirationsquelle für Künstler, Künstlerinnen und Alltagsphilosophen. Und auch Leben selbst wäre nur halb so lustig ohne muffige Verstimmung, lustlose Patzigkeit oder ausgewachsene Wutanfälle.

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„Städte lesen: Das janusköpfige Iaşi“ - Glanz und Abgrund der rumänischen Kultur

Sonntag, 7. März 2021

Museum der Altmoldauischen Literatur und Kirche St. Nicolas in Iasi, Rumänien.  (Imago / Volker Preußer)Städte haben ihre eigene Geschichte. Besonders spannend, reich und wechselhaft ist die von Iaşi im Nordosten Rumäniens. Einst Zentrum der Moderne, dann Schauplatz von Pogromen. Heute findet dort das größte Literaturfestival Osteuropas statt.

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Schriftsteller, die gehen - Ich ist ein Wanderer

Sonntag, 28. Februar 2021

Peter Handke beim Spaziergang auf der Insel Lido, Venedig 1982. (imago images / Andrea Merola)Das Gehen dient ihnen als Schmiermittel des Denkens oder auch als Schleichpfad zur Selbstfindung. Ob Tomas Espedal, Peter Handke, Virginia Woolf oder Samuel Beckett – sie alle berichten, dass die Bewegung zu Fuß entscheidend ist für ihr Schreiben.

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Der Erzähler Uwe Johnson in seinen Briefen - „Mit herzlichen Grüßen, euer Ossian“

Sonntag, 21. Februar 2021

Schriftsteller Uwe Johnson mit Hornbrille und einer Pfeife im Mund bei einer Lesung, ca. Mitte der 70er-Jahre. (picture alliance / Keystone / Röhnert)Uwe Johnson, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhundert, war auch ein begnadeter Briefeschreiber. Er schrieb sie als Literatur, mit verweisungsreicher Sprache und wiederkehrenden Motiven. Noch am Tag seines Todes war er auf der Post.

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Literarischer Kanon - Weltkulturerbe oder leeres Versprechen?

Sonntag, 14. Februar 2021

Alte Bücher stehen in der Auslage eines Antiquariats. (picture alliance / imageBROKER / Hartmut Schmidt)Seit Goethe den Begriff "Weltliteratur" einführte, muss man immer wieder neu überlegen: Wer gehört zum Club, wer darf nicht rein, wer fliegt raus? Welche Bücher werden kanonisch? Und warum?

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Dichter erzählen vom Krieg - Über das Unbegreifliche sprechen

Sonntag, 7. Februar 2021

Überbleibsel einer Gasmaske und andere verrostete Metallteile aus dem Zweiten Weltkrieg liegen auf dem Boden. (Picture Alliance / dpa / Sputnik / Said Tsarnaev)Krieg und daraus folgende Traumata wurden oft literarisch verarbeitet. Wie man dem Grauen literarisch beizukommen versucht, zeigen Beispiele von Erich Maria Remarque, Hans Erich Nossack, W.G. Sebald, Ludwig Renn und Arkadi Babtschenko.

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Lateinamerikas neue Autorinnengeneration - Fiktionen ohne Hoffnung

Sonntag, 31. Januar 2021

Porträt der argentinischen Schriftstellerin Samanta Schweblin. (picture alliance/Gattoni/Leemage)Der Machismo war lange das zentrale Problem von Autorinnen in Lateinamerika. Glaubt man den Büchern der vielen erfolgreichen Schriftstellerinnen, sind es heute die verheerenden gesellschaftlichen Zustände. Ob es sie ohne Machismo gäbe?

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Ansteckung - Seuchen in der Literatur

Sonntag, 24. Januar 2021

Historische Zeichnung eines Pestarztes aus dem 17. Jahrhundert. (Getty Images / DEA Picture Library / De AgostiniEditorial)Seuchen überfordern den Verstand. Je tödlicher die Epidemie verläuft, desto verzweifelter der Versuch, ihr die Stirn zu bieten. Dann wird sie zur Prüfung, zum Strafgericht oder Selbstverrat - oder zur Erfindung, die zu leugnen ist.

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Patricia Highsmith zum 100. Geburtstag - Requiem für eine Katze

Sonntag, 17. Januar 2021

Porträt von Patricia Highsmith. (Imago / Leemage / Sophie Bassouls)Die Messe gesungen, der Sarg beigesetzt, alle Cocktails geleert. Das Haus der Toten liegt – nein, nicht stumm. Das Radio in der Küche läuft. Und Charlotte, die Katze, erinnert sich an Patricia Highsmith, Tom Ripley und große wie kleine Verbrechen.

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Nocturnes - Die schlaflosen Nächte der Schriftsteller

Sonntag, 10. Januar 2021

Friedrich in der Siegesnacht von Torgau auf den Altarstufen der Dorfkirche von Elsnig Depeschen und Befehle schreibend, Farbdruck nach Carl Röchling  (picture alliance / akg-images)Nicht wenige Schriftsteller und Schriftstellerinnen sind nachts wach. Manche können nicht schlafen, weil es in ihnen weiterschreibt; andere wollen nicht schlafen, um zu schreiben. Im Dunkel ist das Schreiben anders. Wenn man denn schreiben kann.

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Zum 100. Geburtstag von Friedrich Dürrenmatt - Vom Beobachten des Beobachters der Beobachter

Sonntag, 3. Januar 2021

Der schweizer Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt in den USA, ca. 1980. (Getty Images / Gamma-Rapho / Monique Jacot)Zwei Werkausgaben zu Lebzeiten, dazu ein zeichnerisches Werk – Friedrich Dürrenmatt gilt als einer der wichtigsten deutschsprachigen Theaterautoren der 1950er- und 1960er-Jahre. Nur seine späten Texte und Zeichnungen fristen bislang ein Schattendasein.

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Artenkatalog einer beredten Kulturtechnik - Still, das Schweigen spricht!

Freitag, 1. Januar 2021

Ein Junge hält sich einen Finger vor den geschlossenen Mund.  (picture alliance / Karl-Josef Hildebrand)Schweigen ist wie schlafen: Jeder tut es, überall, irgendwie. Aber während der Schlaf seit Langem systematisch erforscht wird, ist es um das Schweigen sonderbar still. Viel weiß man nicht von dieser grundlegenden Kommunikationsform. Bis jetzt.

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Dramatiker Heiner Müller - „Der Terror, von dem ich schreibe, kommt aus Deutschland“

Sonntag, 27. Dezember 2020

Heiner Müller von schräg hinten Zigarre rauchend während einer Pressekonferenz. (Imago / Rolf Zöllner)Vor 25 Jahren starb Heiner Müller. Seine traumatischen Erfahrungen im Nationalsozialismus brachten ihn dazu, sich für die DDR zu engagieren. Doch „die Erweiterung des Möglichen“ durch Vergessenes und Tote verstand man als Bedrohung.

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Matthias Brandt und Jens Thomas - Die fixe Idee, wahnsinnig zu werden

Samstag, 26. Dezember 2020

Schauspieler Matthias Brandt und der Musiker Jens Thomas (Mathias Bothor)In der Wort-Musik-Collage "Krankenakte Robert Schumann" erkunden der Schauspieler Matthias Brandt und der Musiker Jens Thomas die seelischen Abgründe des berühmten Komponisten.

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Literatur und Wissenschaft - Vom Leben der Häuser

Freitag, 25. Dezember 2020

Die Villa Riehl in der Spitzweggasse in Potsdam-Babelsberg wurde 1907 von dem Architekten Ludwig Mies erbaut, der sich später Mies van der Rohe nannte. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)Können Häuser ein Eigenleben entwickeln, womöglich dem Leben seiner Bewohner schaden? In dem neuen Roman "Das Gartenzimmer“ von Andreas Schäfer geht es um eine 1909 gebaute Villa, um den Architekten, die Bewohner und um ein dunkles Geheimnis.

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Lyrik lesen - Wilde Gedichte

Sonntag, 13. Dezember 2020

Ein ausgestreckter Arm mit einem Kranz aus wildblühenden Pflanzen um das Handgelenk vor einer Sommerwiese. (unsplash / Victoria Strukovskaya)Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände - und ob sie Google konsultieren mussten oder sich dem "wilden Ritt" einfach überlassen haben.

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Liebeserklärung an die literarische Figur - Der Zauber der Fiktion

Sonntag, 6. Dezember 2020

Flavio Bucci als Settembrini und Charles Aznavour als Jesuit Naphta. (picture alliance / United Archives | United Archives / kpa)Odysseus, Macbeth, Emma Bovary, Harry Potter – manche fiktiven Figuren scheinen lebendiger als real existierende Menschen, obwohl sie nur aus 26 Buchstaben gezeugt worden sind. Sie leben sogar nach ihrem Tod weiter. Erdachte Figuren sind ein Wunder.

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Wälzer, Schwarten, Ziegelsteine und Co. - Die Liebe zum dicken Buch

Sonntag, 29. November 2020

Renate Herre, Geschäftsführerin des Carlsen-Verlages, hält die Neuausgaben aller sieben Harry Potter Bände in den Händen. (2018)  (dpa / Daniel Reinhardt)Wälzer, Ziegelstein, Schwarte, Mammut – dicke Bücher sind eine Klasse für sich. Gewichtig melden sie umfassende Ansprüche an: zeitliche, kulturelle, obsessive etc. Eine gewisse Unhandlichkeit ist Teil ihres Charmes: Sie sind Body- und Mindbuilding in einem.

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