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Über das Lesen von Büchern - Mit zarten Fingern und Augen

Sonntag, 18. Juli 2021

Viele Deutsche haben noch nie ein Buch gelesen. (AFP / Robert Michael)Das Lesen halten die Deutschen für "sehr wichtig", dennoch liest jeder Vierte niemals ein Buch - so lautet das Ergebnis einer Studie der Stiftung Lesen. Wie steht es um die kulturelle Praxis?

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Armut in der Literatur - Wege nach unten

Sonntag, 11. Juli 2021

Fotografie eines Stillebens mit einem Kochtopf aus dem ein Buch herausragt. (imago / Cavan Images)Der leere Bauch bringt große Kunst hervor – meist glauben das Gutgenährte. Sicher ist, dass das Menschheitsthema Armut nicht wenige Künstler im 19. Jahrhundert zu bedeutenden Romanen inspiriert hat. Dann trat es in den Hintergrund. Nun ist die Armut zurück in der Literatur.

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Schreiben auf der Flucht, 1940 und heute - Transit Marseille

Sonntag, 4. Juli 2021

Das historische Fort Saint-Jean an der Einfahrt zum Alten Hafen (Vieux-Port) in Marseille im Abendlicht. (picture-alliance / Maxppp Launette Florian)Marseille ist eine Stadt der Passage. 1940 flohen Menschen vor Hitler hierher, um Europa zu verlassen. Davon erzählt Anna Seghers' "Transit". Heute leben andere Flüchtlinge in Marseille. Wieder sind Schriftstellerinnen und Schriftsteller unter ihnen.

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Männer ohne Verfallsdatum - Wie Werther und Bond die Welt eroberten

Sonntag, 27. Juni 2021

Sean Connery lässig an die Motorhaube eines Aston Martin DB5 gelehnt im Bond-Film Goldfinger aus dem Jahr 1964. (Imago / Cinema Publishers Collection)Zwei Zeiten, zwei Helden, zwei Männer, das klassische Gegensatzpaar: Goethes Werther und Flemings James Bond, der Leidensmann und der Lusttyp. Beide scheint nichts miteinander zu verbinden und doch begeistern sie ihr Publikum erstaunlich ähnlich.

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Lyrik lesen - "No Art" oder "Kunst"?

Sonntag, 20. Juni 2021

Lyrikerin Wanda Coleman vor einem Graffito in einer Unterführung. (IMAGO / Leemage)Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände. Allein drei davon stammen aus den USA, ein vierter entstand dort.

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Die Literaturkritik in der Kritik - Wer bespricht wen?

Sonntag, 13. Juni 2021

Eine schwarze Brille liegt auf einem Stapel aufgeschlagener Bücher. (Unsplash / Tamara Gak)Literaturkritik gibt es im Feuilleton und im Netz. Grün sind sich ihre Exponenten nicht immer. „Elektronisches Stammtischgeschnatter“ nannte Sigrid Löffler die Konkurrenz, die sich als moderner und aufgeschlossener begreift. Eine Debatte.

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Kristof Magnusson und Jakob Hein auf Buchbesuch - Die Küche im 4. Stock

Sonntag, 6. Juni 2021

Die Illustration zeigt Straßen, die zu einer auf einem Hügel liegende Burg führen. (Deutschlandradio / Jakob Hinrichs)Weil Lesungen und Festivals ausfallen, kommen Schriftstellerinnen und Schriftsteller zu unseren Literaturredakteurinnen nach Hause: zum „Buchbesuch“. Dieses Mal sind Kristof Magnusson und Jakob Hein zu Gast.

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Rahel Levin Varnhagen - Die Zeit des Umbruchs in Briefen erfasst

Sonntag, 30. Mai 2021

Rahel Varnhagen von Ense geb. Levin beeinflußte mit ihrem Salon in Berlin das literarische Leben. (akg-images / )Dialog stand bei ihr im Mittelpunkt. Rahel Levin Varnhagen repräsentiert weibliche Selbstermächtigung und jüdische Emanzipation. Als Saloniere und Verfasserin von rund 6000 Briefen hat sie Geistesgeschichte geschrieben.

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Preis der Leipziger Buchmesse 2021 - Die Finalisten der Kategorie Belletristik

Sonntag, 23. Mai 2021

Die Bücher "da ich morgens und moosgrün. Ans Fenster trete" (Friederike Mayröcker, oben nach unten) "Vom Aufstehen" (Helga Schubert) und "Eurotrash" (Christian Kracht) liegen in einer Leipziger Buchhandlung. (picture alliance / dpa / Jan Woitas)Der Preis der Leipziger Buchmesse wird neben Übersetzung und Sachbuch auch für Belletristik vergeben. Wir stellen die Nominierten der Kategorie Belletristik vor. Es moderieren Wiebke Porombka und Carsten Tesch.

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Preis der Leipziger Buchmesse 2021 - Die Finalisten der Kategorie Übersetzung

Sonntag, 16. Mai 2021

Illustration eines Bleistifts und eines Kugelschreibers, die neben eines Bücherstapels liegen. (imago / Imaginechina-Tuchong)Der Preis der Leipziger Buchmesse wird neben Prosa und Sachbuch auch für eine herausragende Übersetzungsleistung vergeben. Wir stellen in Lesung und Gespräch die Nominierten der Kategorie Übersetzung vor.

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Erschöpfung in der Literatur - Was Thermodynamik mit den "Buddenbrooks" zu tun hat

Donnerstag, 13. Mai 2021

Illustration: Kopf eines Mannes auf ausgebranntem Streichholz. (IMAGO / Ikon Images / Gary Waters)Schon die Literatur des 19. Jahrhunderts hat sich mit dem Thema Erschöpfung befasst, beispielsweise Thomas Mann in seinem Roman "Buddenbrooks". Diesen könne man nach den Gesetzen der Thermodynamik interpretieren, sagt Autor Kevin Vennemann.

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Der Hund in der Literatur - An der Leine und unterm Schreibtisch

Sonntag, 9. Mai 2021

Ein Hund liegt zu Füßen einer lesenden Person. (Imago / Stock)Hunde und Menschen. Das ist eine lange Beziehungsgeschichte von Freundschaft und Treue. Intensiv, kreativ, eine besondere Beziehung, die Spuren im Leben, aber vor allem in der Literatur hinterlässt.

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West gegen Ost - Wie der Kalte Krieg in die Literatur kam

Sonntag, 2. Mai 2021

Erster Deutscher Schriftstellerkongress in den Kammerspielen des deutschen Theaters in Berlin unter Vorsitz von Ricarda Huch, 4.–8. Oktober 1947. Von links sitzend: Paul Ziegler (?), Rudolf Leonhard, Günther Weisenborn, Ricarda Huch, Hertha v. Gebhardt, Alfred Kantorowicz, Herman Ould, Friedrich Wolf u. Elisabeth Langgässer. (akg images / Abraham Pisarek)Nach Kriegsende 1945 wurden Schriftstellerinnen und Schriftsteller in den aufbrechenden Ost-West-Konflikt hineingezogen. Bruchstellen zeigten sich auf dem "Ersten Deutschen Schriftstellerkongress" im Oktober 1947 in Berlin.

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Entlaufene Helden der Literatur - Tarzan, Lolita, Münchhausen, Schwejk

Sonntag, 25. April 2021

Eine inszenierte Studioaufnahme vor grünem Hintergrund zeigt einen zeitgenössischen bekleideten Mann, der wie Tarzan an einer Liliane schwingt. (IMAGO / Westend61)Manche Helden entkommen den Büchern, führen ein Eigenleben und werden berühmter als ihre Erfinder. Nach Robinson Crusoe ist sogar eine ganze literarische Gattung benannt. Und Tarzan hat seinen Ursprung im Roman längst hinter sich gelassen.

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Überleben im Dreißigjährigen Krieg - Ein Nachtstück zu Grimmelshausens "Simplicissimus Teutsch"

Sonntag, 18. April 2021

Illustration aus Grimmelshausens Simplicissimus, ein Kupferstich von 1669.  (imago-images / imagebroker)Der erste deutschsprachige Abenteuerroman erzählt vom Überleben im grausamen Dreißigjährigen Krieg. Sein Verfasser Johann Jacob Christoph von Grimmelshausen erhält nach Beendigung des Romans beunruhigenden Besuch. Ein Nachtstück.

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Todessehnsucht - Wenn Schriftsteller ihren Freitod schreibend vorwegnehmen

Sonntag, 11. April 2021

Schattenbild 2012 (picture alliance / dpa  / Arno Burgi)Die Schriftsteller Jean Améry, Wolfgang Herrndorf, Erich Loest, Sándor Márai schrieben über den eigenen Tod, bevor sie aus dem Leben schieden. Strahlt ihre Todessehnsucht auf den Leser ab oder feiert sie das Leben?

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"Zigeunerbilder" in der Literatur - Mitschreiben am Klischee

Sonntag, 4. April 2021

Rumänische Roma spielen in in Ceuas auf. (AFP / Joel Robine)An den Vorurteilen gegenüber Sinti und Roma haben Dichtergrößen wie Goethe, Hesse und Hauptmann mitgeschrieben. Aber auch wohlmeinende literarische Stimmen von heute lassen sich eher von Wünschen leiten als von tatsächlichen Erfahrungen.

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Lyriker über Stefan George - "Der dichter ist wie jener fürst der wolke"

Freitag, 2. April 2021

Porträtskulpturen des Dichters Stefan George sind am Dienstag (11.03.2008) im Literaturmuseum der Moderne in Marbach am Neckar (nahe Ludwigsburg) im Rahmen einer Ausstellung mit dem Titel "Das geheime Deutschland. Eine Ausgrabung" zu sehen. (picture-alliance/ dpa / Bernd Weißbrod)Ästhetischer Absolutist, Dichterkönig, anrüchiger Verächter der Moderne: Stefan George erregt und regt an, noch heute. Der Lyriker Norbert Hummelt hat mit anderen Dichtern über den radikaler Erneuerer der deutschen Lyrik gesprochen.

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Lyrik lesen - Tender Lob der Aphrodite

Sonntag, 28. März 2021

Die inzwischen verstorbene DIchterin Barbara Köhler zwischen zwei gelben Lichtflecken.  (picture alliance / dpa | Patrick Seeger)Lyrik beglückt oder verstört, seit Menschen ihre Gedanken und Gefühle in Worte fassen. Drei Kritiker und eine Moderatorin diskutieren über neue Lyrikbände, überraschend oft über Liebe und Trauer angesichts des frühen Todes von Barbara Köhler.

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100 Jahre „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“ - Die Lächerlichkeit der Macht

Sonntag, 21. März 2021

Schwarzweißfotografie von Jaroslav Hašek, der auf einer Waldlichtung auf einem Stein sitzt. (picture alliance/CTK)Vor 100 Jahren erschien „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk“. Heute hat der Stoff den Hauch von Klamauk und Klamotte. Dabei handelt es sich um einen anarchischen und zeitlosen Angriff auf menschliche Dummheit und den Wahnsinn des Krieges.

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Lob der schlechten Laune - "Das Leben hat an und für sich nur Nachteile"

Sonntag, 14. März 2021

Ein Mann im Schattenriss steht am Meer, (Unsplash / Ali Bergen)Schlechte Laune ist Inspirationsquelle für Künstler, Künstlerinnen und Alltagsphilosophen. Und auch Leben selbst wäre nur halb so lustig ohne muffige Verstimmung, lustlose Patzigkeit oder ausgewachsene Wutanfälle.

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„Städte lesen: Das janusköpfige Iaşi“ - Glanz und Abgrund der rumänischen Kultur

Sonntag, 7. März 2021

Museum der Altmoldauischen Literatur und Kirche St. Nicolas in Iasi, Rumänien.  (Imago / Volker Preußer)Städte haben ihre eigene Geschichte. Besonders spannend, reich und wechselhaft ist die von Iaşi im Nordosten Rumäniens. Einst Zentrum der Moderne, dann Schauplatz von Pogromen. Heute findet dort das größte Literaturfestival Osteuropas statt.

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Schriftsteller, die gehen - Ich ist ein Wanderer

Sonntag, 28. Februar 2021

Peter Handke beim Spaziergang auf der Insel Lido, Venedig 1982. (imago images / Andrea Merola)Das Gehen dient ihnen als Schmiermittel des Denkens oder auch als Schleichpfad zur Selbstfindung. Ob Tomas Espedal, Peter Handke, Virginia Woolf oder Samuel Beckett – sie alle berichten, dass die Bewegung zu Fuß entscheidend ist für ihr Schreiben.

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Der Erzähler Uwe Johnson in seinen Briefen - „Mit herzlichen Grüßen, euer Ossian“

Sonntag, 21. Februar 2021

Schriftsteller Uwe Johnson mit Hornbrille und einer Pfeife im Mund bei einer Lesung, ca. Mitte der 70er-Jahre. (picture alliance / Keystone / Röhnert)Uwe Johnson, einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhundert, war auch ein begnadeter Briefeschreiber. Er schrieb sie als Literatur, mit verweisungsreicher Sprache und wiederkehrenden Motiven. Noch am Tag seines Todes war er auf der Post.

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Literarischer Kanon - Weltkulturerbe oder leeres Versprechen?

Sonntag, 14. Februar 2021

Alte Bücher stehen in der Auslage eines Antiquariats. (picture alliance / imageBROKER / Hartmut Schmidt)Seit Goethe den Begriff "Weltliteratur" einführte, muss man immer wieder neu überlegen: Wer gehört zum Club, wer darf nicht rein, wer fliegt raus? Welche Bücher werden kanonisch? Und warum?

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