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Autobiographisches Schreiben als Seiltanz

Dienstag, 12. Mai 2026

In seinem Lebensbericht „Sepp“ offenbart sich Hans Ulrich Gumbrecht als unzuverlässiger Erzähler
Rezension von Günter Rinke zu
Hans Ulrich Gumbrecht: Sepp. Mein Leben auf Halbdistanz | Eine intellektuelle Autobiographie
Suhrkamp Verlag, Berlin 2026

Wenn Erzählen unsicher wird

Dienstag, 12. Mai 2026

Gerade im Zerfall seiner Form entfaltet Navid Kermanis „Sommer 24“ seine größte erzählerische Kraft
Rezension von Umit Yilmaz zu
Navid Kermani: Sommer 24. Roman
Carl Hanser Verlag, München 2026

Der vergessene Impressionist

Dienstag, 12. Mai 2026

Detlev von Liliencron und die blinden Flecken des literarischen Kanons
Essay von Helmut Amann

Vom Misstrauen zur Katastrophe

Dienstag, 12. Mai 2026

Sergej Slutsch und Carola Tischler sammeln in einem umfangreichen Editionsprojekt Quellen zu den deutsch-sowjetischen Beziehungen in den 1930er Jahren
Rezension von Franz Sz. Horváth zu
Sergej Slutsch; Carola Tischler (Hg.): Deutschland und die Sowjetunion 1933-1941. Band 2: Januar 1935 – April 1937
Oldenbourg Verlag, München 2019

Der Fluss des Lebens

Montag, 11. Mai 2026

Uwe Kolbe dichtet in „Das Alter der Elbe“ über Vergänglichkeit und Zeitlosigkeit
Rezension von Thorsten Paprotny zu
Uwe Kolbe: Das Alter der Elbe. Gedichte
S. Fischer Verlag, Frankfurt a. M. 2026

Drei Autorinnen

Montag, 11. Mai 2026

Nnedi Okorafor thematisiert in ihrem vielschichtigen Roman „Tod der Autorin“ nicht nur diesen
Rezension von Rolf Löchel zu
Nnedi Okorafor: Tod der Autorin
Ullstein Verlag, Berlin 2026

Wir kriegen dich

Montag, 11. Mai 2026

In „Witch Hunt“, dem zweiten Band um ihre Undercover-Ermittlerin Obalski, setzt sich Susanne Kaiser literarisch gekonnt mit dem Problem des Cybermobbings auseinander und trifft damit einen Nerv unserer Zeit
Rezension von Dietmar Jacobsen zu
Susanne Kaiser: Witch Hunt. Ein fesselnder Gesellschaftskrimi über Cybermobbing
Wunderlich Verlag, Reinbek 2026

Edle Wilde im ewigen Eis?

Montag, 11. Mai 2026

Daniel Alexander Nagelstutz will in „Die neue Eiszeit“ den Grönland-Diskurs im deutschsprachigen Raum einer imagologischen Analyse unterziehen
Rezension von Miriam Seidler zu
Daniel Alexander Nagelstutz: Die neue Eiszeit. Eine imagologische Analyse des Grönland-Diskurses im deutschsprachigen Raum (1933-2021)
Königshausen & Neumann, Würzburg 2023

Rebellinnen wohl oft, kaum je aber der Philosophie

Freitag, 8. Mai 2026

Kristin Gjesdals Buch „Rebellinnen der Philosophie“ ist allenfalls bedingt zu empfehlen
Rezension von Rolf Löchel zu
Kristin Gjesdal: Rebellinnen der Philosophie. Frauen, die das Denken der Moderne geprägt haben
Eichborn Verlag, Köln 2025

Nachrichten aus der Gefahrenzone des Begehrens

Freitag, 8. Mai 2026

David Wojnarowicz‘ „The Waterfront Journals“ liegen nun mit fast dreißigjähriger Verspätung endlich in deutscher Übersetzung vor – ein nach wie vor verstörender Klassiker der queeren Literatur
Rezension von Nora Eckert zu
David Wojnarowicz: Waterfront Journals. Das radikale Kultbuch erstmals auf Deutsch
Suhrkamp Verlag, Berlin 2025

Ein Berlin-Roman, der stark von Lokalkolorit um 1900 geprägt ist

Freitag, 8. Mai 2026

Der Wallstein Verlag hat seine Edition der Werke von Georg Hermann mit dem Roman „Rosenemil“ fortgesetzt
Rezension von Manfred Orlick zu
Georg Hermann: Rosenemil
Wallstein Verlag, Göttingen 2026

Chaos und Trauma in der New York-basierten Literatur nach 9/11

Freitag, 8. Mai 2026

Beatrice Melodia Festa beschreibt in “Flaneur” das New York nach dem Fall der Türme
Rezension von Mechthild Hesse zu
Beatrice Melodia Festa: The Flâneur and Post-9/11 Literature. Texturing 9/11 through Urban Walking in Contemporary American Fiction
Frank & Timme Verlag, Berlin 2025

Die Macht des Wissens

Donnerstag, 7. Mai 2026

Erinnerung an Francis Bacon, der am 9. April vor 400 Jahren starb
Essay von Wolfgang Krohn

Der auf sich selbst verkrümmte Mensch

Donnerstag, 7. Mai 2026

Thomas Arnold und Thomas Fuchs entfalten in „Das unersättliche Selbst“ ein phänomenologisch-existenzielles Konzept narzisstischer Subjektivität
Rezension von Cathrin Nielsen zu
Thomas Arnold; Thomas Fuchs: Das unersättliche Selbst. Phänomenologie des Narzissmus
Suhrkamp Verlag, Berlin 2026

Lyrik als Rückzug: Florian Birnmeyers Gedichtband „Im Dickicht lebt es sich leichter“

Donnerstag, 7. Mai 2026

Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zu
Florian Birnmeyer: Im Dickicht lebt es sich leichter. Gedichte
Geest-Verlag, Vechta 2026

Das Leben als Tatsache

Donnerstag, 7. Mai 2026

In dem Band „Alte Frauen“ geht Verena Lueken der Frage nach der Besonderheit des Alters nach, ohne über das Alter sprechen zu wollen
Rezension von Miriam Seidler zu
Verena Lueken: Alte Frauen
Ullstein Verlag, Berlin 2025

Wie die Mütter, so die Töchter

Mittwoch, 6. Mai 2026

Judith Hoerschs „Niemands Töchter“ erzählt von komplexen Mutter-Tochter-Beziehungen, generationsübergreifenden Traumata und der Suche nach der eigenen Identität
Rezension von Constanze Bettac zu
Judith Hoersch: Niemands Töchter. Roman
Piper Verlag, München 2026

„Liebe und Salzwasser“

Mittwoch, 6. Mai 2026

Der letzte Roman der kanadischen Autorin Ethel Wilson ist nun auch auf Deutsch erschienen
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zu
Ethel Wilson: Liebe und Salzwasser
Mare Verlag, Hamburg 2026

Unter Platzhirschen, Wirtschaftswunder-Spießbürgern und Holzklassenriesen

Dienstag, 5. Mai 2026

In den 36 Kurz- und Kürzestgeschichten des Erzählbandes „Kein Geld Kein Glück Kein Sprit“ bleibt Heinz Strunk ganz bei seiner gepflegt-pessimistischen Sicht auf unsere Welt und das Leben
Rezension von Dietmar Jacobsen zu
Heinz Strunk: Kein Geld Kein Glück Kein Sprit
Rowohlt Verlag, Hamburg 2025

Ortsbegehungen mit einem unzuverlässigen Erzähler

Dienstag, 5. Mai 2026

Lukáš Cabala zeichnet in „Denkst du noch an Trenčín?“ ein phantasiereich gebrochenes Mosaik des Lebens in seiner Heimatstadt
Rezension von Hermann Rotermund zu
Lukáš Cabala: Denkst du noch an Trenčín?
Allee Verlag, München 2026

Revolutionäre im Hühnerstall

Montag, 4. Mai 2026

Fernando Aramburus Roman „Fabula“ kann nicht vollends überzeugen
Rezension von Peter Mohr zu
Fernando Aramburu: Fabula
Rowohlt Verlag, Hamburg 2026

Vom Abenteuer musikalischer Hermeneutik

Montag, 4. Mai 2026

Wie gut, wenn ein Swiftie Swift liest: Stephanie Burts „Taylor’s Version“
Rezension von Michael Braun zu
Stephanie Burt: Taylor’s Version. Das poetische und musikalische Genie von Taylor Swift. Limitierte Ausgabe mit Farbschnitt
Verlag C.H.Beck, München 2026

Ein Kompendium zu den Büchern von Erich Kästner

Montag, 4. Mai 2026

Remo Hug hat den ersten Teil seines Großprojekts vorgelegt, die Ausgaben der Werke Kästners zu dokumentieren und zu beschreiben
Rezension von Stefan Neuhaus zu
Remo Hug: Die Bücher von Erich Kästner. Beschreibung und Bibliographie aller Ausgaben und Auflagen. Band 1.1 und 1.2
Königshausen & Neumann, Würzburg 2024

Über das praktizierte Recht nicht zu funktionieren

Montag, 4. Mai 2026

Franquins “Gaston” wird nun doch fortgesetzt
Von Walter Delabar

Die Reise im Kopf des Lesers

Donnerstag, 30. April 2026

Ein Sammelband von Susanne Friedrich und Monika E. Müller untersucht „Differenzerfahrung und Adressatenbezug in Reisedarstellungen des 15.–18. Jahrhunderts“
Rezension von Tiffany Krug zu
Susanne Friedrich; Monika E. Müller (Hg.): Der Rezipient ist im Werk. Differenzerfahrung und Adressatenbezug in Reisedarstellungen des 15.–18. Jahrhunderts
Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2026

Konstruktion der Kontingenz

Donnerstag, 30. April 2026

In „Helle Sommer“ erzählt Sophie Astrabie von gelenkten Zufällen, von Trennung und Wiederbegegnung
Rezension von Anne Amend-Söchting zu
Sophie Astrabie: Helle Sommer
Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt a. M. 2025

Wir chatten an der Liebe vorbei

Mittwoch, 29. April 2026

In Clara Umbachs Roman „Pizza Orlando“ verlieben sich zwei Frauen und finden sich doch nicht – und chatten ist leider auch keine Lösung, erst recht keine literarische
Rezension von Nora Eckert zu
Clara Umbach: Pizza Orlando. Roman
Ecco Verlag, Hamburg 2026

Gescheitert ohne Widerstand

Mittwoch, 29. April 2026

Thea Mantwill erzählt in “Gescheiterte Sterne” vom Schicksal einer Wohnungslosen in einer dystopischen Gegenwart
Rezension von Hermann Rotermund zu
Thea Mantwill: Gescheiterte Sterne. Roman
MÄRZ Verlag, Berlin 2026

Jeder Satz ein Ereignis

Dienstag, 28. April 2026

In seinem Erzählungsband „Eine Nacht in New York“ erkundet Volker Hage Dimensionen der Liebe und der Literatur
Rezension von Günter Rinke zu
Volker Hage: Eine Nacht in New York. Aus den letzten Tagen des analogen Zeitalters
Brot und Spiele Verlag, Wien 2025

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